Aktuelle Nachrichten vom 09.08.2026
Ferienspass in Elchingen
Auch
das gehört zur Vereinsarbeit. Wir nehmen an der Aktion Ferienspass für
Elchinger Kinder teil. Sicher, da werden wir nicht den Nachwuchs für den
Dronen-Soccer gewinnen aber wir zeigen, dass wir ein Teil der Gemeinschaft
und als Verein in Elchingen beheimatet sind.
Also haben wir uns in die lange Liste der Ferienaktionen mit unserer Arena und Drone Soccer eingetragen.
17 Teilnehmer hatten gemeldet und 14 waren dann effektiv anwesend, so dass wir in zwei Gruppen gearbeitet haben.

In der einen Gruppe wurde der Linniflieger gebaut und in der zweiten ging es dann um das Ballfliegen.
Die
kleinste Teilnehmerin war Emilia, die sich unter der Altersgrenze
durchgeschmuggelt hatte.
Zu unser großen Überraschung stellte sich Emilia geschickter an, als manch Größerer und zeigte dann beim Fliegen auf dem Sportplatz was sie drauf hatte. Sie verlor keinen Kampf und wurde verdient Sieger im Wurfgleiterfliegen. Natürlich wurden die Modelle nach dem Bau bemalt. Glücklicherweise hatten wir auf die Tische Malerkrepp gelegt, ansonsten hätte es Mecker von Hubert gegeben.

Die vier Stunden gingen wie im Flug vorbei und allen hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Nathalie und Sara, die sich rührend um die Dronenpiloten gekümmert haben.
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Junge Modellpiloten zu Gast
Man
kann über etwas reden oder es ganz einfach machen. Man kann hervorragend
über Früher reden und die Vergangenheit verklären oder man kann die Zukunft
gestalten.
Wenn unser Hobby auch noch in den kommenden Jahren bestehen soll, dann müssen wir etwas für die Nachwuchsarbeit tun.
Wer
Gurken ernten will, muss erst einmal Samen in die Erde bringen und es
vielleicht
ertragen,
dass nicht jeder aufgeht. Da aber für die meisten
Menschen Gurken in der Kaufhalle zu wachsen scheinen, interessiert sich
keiner für die obige Logik.
Bei den jungen Modellpiloten ist es fast wie bei den Gurken, man muss den Virus Modellflug möglichst zeitig einpflanzen und hoffen, dass er bei dem einen oder anderen irgendwann aufgeht.
Und deshalb machen wir weiter in der Jugendarbeit in unserem Verein und freuen uns über jeden, der dabei auf unserer Seite steht.

2020 haben wir begonnen gemeinsam mit der Zukunftsakademie Heidenheim einen Workshop anzubieten. Das hat für uns den Vorteil, dass wir die Kontakte der Akademie zu technikaffinen Jugendlichen nutzen können.
Heute
begann die 7. Auflage, die Sommereule ist mittlerweile legendär und
mit mehr als 100 Modellen mit Sicherheit das Modell im Verein, das am
meisten gebaut wurde.
Fest an unserer Seite steht die Firma Oracover, die das Projekt auch in diesem Jahr mit Folie unterstützt. Die Modelle sind nicht mehr so bunt aber dafür preiswert.
Die
meisten der jungen Schüler auf diesem Bild von 2020 sind heute junge Männer und
bereiten sich auf ihren Eintritt in das Berufsleben vor.
Und
vielleicht
kommt dann ein junger Vater auf die Idee, dass da noch etwas war und kommt
mit seinem Sproß auf einen der Flugplätze in Deutschland. Und dann trägt die
Gurkenpflanze!

7 Schüler hatten den Weg zu uns gefunden, 6 Jungen und ein Mädchen. Eine Krankmeldung ging ein, sonst wären es wie geplant acht gewesen.
Die
Abfolge im Workshop ist immer die gleiche. Wir beginnen mit dem
Linniflieger, den wir an der Schule lasern, man gönnt sich ja sonst nichts.
Nein, der Laser ist privat finanziert und belastet nicht das Vermögen des
Vereins. Nach wie vor ist der Linniflieger das beste Mittel, um einen
fachgerechten Abwurf zu üben. Das wurde dann gleich in einem Wettbewerb
demonstriert, bei dem immer zwei Teilnehmer gegeneinander fliegen.
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In diesem Jahr wurden die RC Autos mit Jörg vorgezogen, da Jörg
an den
kommenden Tagen verhindert war. Jörg hat "Rattenfängerpotential" und zieht
die Jugendlichen magisch an. Und wenn sein Ruf "Komm, gib alles" über den
Paltz schallt, dann kann man sicher sein, dass die lieben Kleinen alles
geben.
Und dann wird natürlich an der Sommereule gebaut. Das zieht sich planmäßig
über drei Tage. Einzig die
Bespannarbeiten
werden von uns ausgeführt. Dabei
werden die Flächen des vergangenen Jahres bespannt und einfach ausgetauscht.
Das verhindert den Stress, alle an einem Abend zu bespannen. In diesem Jahr
hatte Linni diese Aufgabe übernommen und wir haben nur noch das Endfinish
vornehmen müssen. Natürlich haben wir wie immer alle Flächen mit dem
Pilotennamen versehen.
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Aber er gab in diesem Jahr viele Higlights neben der Sommereule.
Klaus
hatte sich für die vier Tage Urlaub genommen und flog unermüdlich mit
seinem Modell Lehrer/Schüler. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz.
Wir hatten von der Messe in Dortmund die Idee eines kleinen Jump-Racers mitgenommen und haben ihn mit den Schülern gebaut.
Natürlich kamen auch unsere Loopis von Multiplex zum Einsatz.

Unser 3D-Drucker hatte kleine Spitfire hergestellt und kamen extrem gut an. Da gab es gleich noch eine kleine Einheit "Geschichte der Luftfahrt".
Und dann gb es auch noch etws Neues. Wir hatten Raketen vorbereitet. Eigentlich wollten wir eine Rakete mit Feststoffantrieb fliegen lassen, was wir aber wegen der Waldbrandgefahr lieber ließen. Dafür ging eine Wasserrakete an den Start.

Und natürlich wurde die Prüfung für das Abzeichen "Juniorpilot im MFSD" abgelegt.

Eigentlich sind die Würstchen am Mittag Kult. In diesem Jahr dämpfte die Hitze den Appetit und so stellten wir auf Gurken, Tomaten und Melone um.
Vielen Dank nochmals an Linni, Jörg, Karl und Klaus, ohne die ein solcher Lehrgang nicht möglich wäre.
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4. Ostalbcup im Fesselflug
Es ist die vierte Auflage und der dritte Worldcup im Fesselflug. In diesem Jahr lag der Termin zwar etwas ungünstig, da am Wochenende zuvor die Weltmeisterschaften im Scalefliegen in England stattfanden. Trotzdem hatten wir wieder viele Stammgäste und zum ersten Mal ein Team aus China zu Gast. Für unseren Verein, dem MFJ wieder eine große Herausforderung. Wir hatten unsere beiden Gruppen für Donnerstag und Freitag zu einem Training eingeladen, denn diesmal musste wieder bei Wind geflogen werden und das ist natürlich eine andere Hausnummer als das Fliegen in der Halle.

Ein
großer Dank an Frau Scheuerle, denn bei 9 Teilnehmern waren wir mit
unseren 2 Autos überfordert und dankbar für ein drittes "Schülertaxi". Und
natürlich auch an die Firma Genspow, die uns mit einer Expresslieferung noch
mit frischen LIPO's versogt hat.
Das Wetter war hervorragend. Da beim
Fesselfliegen immer nur einer fliegen
kann haben wir die Gruppe geteilt. Jeweils eine Hälfte blieb beim Fliegen,
die andere durfte Fussball spielen.
Mittags wurden erst einmal die Raubtiere gefüttert, natürlich mit der Standardverpflegung - Wiener von Netto! Geht schnell und schmeckt immer. Dann war Umzug angesagt und wir sind auf den Flugplatz gefahren. Dort durfte jeder einmal mit einem RC-Flugzeug fliegen.
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Der Abschluss des ersten Tages verlief auch traditionell - Wurfgleiterfliegen im Knock - out Modus.
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Am Freitag stand dann Anreise der Worldcup-Teilnehmer und wieder Training der Jugendgruppe auf dem Plan.

Der Platz war in hervorragender
Qualität und selbst die kleinen
Räder der MINI-KUKI`s hatten keine Probleme.
Zum ersten Mal konnte der KUKI noch oben geflogen werden, denn ein
Sportplatz hat kein Dach mit Trägern. Deshalb ein ganz ganz großer Dank an das Team des Sportvereins Elchingen, der uns
auch in diesem Jahr sehr gut unterstützt hat.
Wie
gesagt, wir hatten ein komplettes Jugend - Team des Vereins
Modellflugjugend Ostalb gemeldet. Zusätzlich gab es einen Teamgast mit
Jonathan Zoller, der im Winter einen MINI-KUKI
gebaut hatte und nun seine
ersten Flüge durchführen wollte.
Fesselflug ist ein Teamsport und bei uns herrscht Teamgeist. Für uns in der MfJ ist Teamgeist oberstes Gebot, das gilt für Drone-Soccer wie auch für den Fesselflug. Und deshalb wurde Jonathan sofort in die Gruppe integriert und übte gemeinsam mit Achim.
Auch im Fesselflug kann man Lehrer-Schüler-Fliegen durchführen, man greift einfach über den Griff, um Korrekturen durchzuführen. Mit Jonathan gab es diesbezüglich keine Probleme.
Wenn dann allerdings der Schüler erwachsen und von stattlicher Figur ist, dann hat es der Lehrer schon manchmal schwer. Das ist eben wie im richtigen Leben. Auf jeden Fall hat das Modell den Flug von Theodor überlebt.
Am
Samstag dann pünktlich um 9.00 Uhr die Eröffnung, die von Bürgermeister
Thomas Häfele und Ortsvorsteher Franz Xaver Mettmann vorgenommen wurde.
Beide sind bei unseren Fesselflugwettbewerben Stammgäste. Bei den zur Zeit stattfindenden vielen Veranstaltungen freut es uns besonders, wenn sie die Zeit für die Eröffnung gefunden haben. Das zeugt für die Wertschätzung, die der Bürgermeister unserer Arbeit entgegen bringt.
Das
Fesselflugteam trug zum ersten Mal die neuen Team-Shirts im Look der MfJ-Ostalb.
Neudeutsch nennt man das "Corporate Identity" und es ist eine gute Investition in die
Teambildung.
Natürlich braucht man zu einem solchen Wettbewerb von der FAI zugelassene Schiedsrichter. Wie im vergangenen Jahr konnten wir Pavel Macek aus Tschechien bei uns begrüßen. Hinzu kamen Angelika und Matthias.
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Wie in jedem Jahr wurde auch wieder mit den Kindern gebastelt.
Unser
Dank an Linni, Klaus und Annika, die als Jugendbeauftragte der MfJ-Ostalb
aktiv teilnahm.
Wir hatten im Vorfeld wieder aus Depron kleine Wurfgleiter mit dem Lasercutter geschnitten, die von den Kindern nur zusammengesteckt werden mussten. Theodor hatte noch Teile für einen kleinen Balsaflieger mitgebracht, so dass eifrig gebaut werden konnte,
Und natürlich wurde auch an das leibliche Wohl gedacht.
Das war natürlich das Betätigungsfeld von Rudi, der sich liebevoll um Bratwürste und Steaks kümmerte.
Hilfreich zur Seite standen Rudis Frau Karin und Simon vom MfJ.
Und nicht zu vergessen das Auswerterteam Holger und Susi. Holger war vor ca.
50
Jahren
Teilnehmer meiner ersten Arbeitsgemeinschaft an der POS Pestalozzi in
Bitterfeld und ist noch heute als Auswerter dem Fesselflug verbunden.
In Summe war es doch ein großes Organisationsteam mit einem riesen Engagement.
Und es hatte sich gelohnt. Das chinesische Team zeigte Fesselflug auf ganz hohem Niveau. Um so erfreulicher, dass sich zwei deutsche Teilnehmer mit Platz 2 und Platz 4 in die ersten fünf Besten einreihen konnten. Zwischen dem Ersten und Fünften lagen zudem nur rund 50 Punkte. Bei mehr als 2.000 Punkten ist das ein Wimpernschlag.
Leider begann der Wind stark zu blasen und wir mussten den Jugendwettbewerb unterbrechen, denn derMINI-KUKI ist für starken Wind einfach zu leicht. Erist eben für die Halle konstruiert worden.
Am Samstag ging es nach dem Wettbewerb zu einem Besuch ins ins Flugzeug-Museum mit einer fachkundigen Führung durch Axel Salat. Danach stärkten sich die Teilnehmer in der Flugplatzgaststätte.
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Am Sonntag war zeitiges Aufstehen angesagt, denn wir wollten mit den Schülern um 8.00 Uhr beginnen. Meist ist am Morgen der Wind schwächer. Das war es auch, dafür hatten wir aber Regen.
Der lies gehen 9.30 Uhr nach und wir konnten bei optimalen Bedingungen den
zweiten und dritten Durchgang bei den Junioren fliegen. Dann ging es bei den
Senioren an den dritten Durchgang und planmäßig
gegen
12.00 Uhr waren alle Punkte vergeben. Jetzt noch alle Dokumente fertig
machen, die Urkunden schreiben und pünktlich 13.00 Uhr konnten wir alle
Sieger ehren. Bei den Senioren gewann erwartungsgemäß Yang Yun aus China vor
Frank Wadle aus Baden Württemberg und Liu Hongqi ebenfalls aus China.
Bei den Junioren ging es sehr knapp zu. Verdient den ersten Platz belegte Petre Stoian vor Achim Scheurle und Clemens Brüggemann.

Wir haben jetzt ein motoviertes Fesselflug Kernteam und das ist eigentlich das wichtigste Ergebnis.
Jetzt brauchen wir neue Modelle und die sind schon in Arbeit.
Ein toller Wettbewerb, der auch im Netz einen positiven Widerhall fand. 2027 gibt es natürlich wieder einen Fesselflugwettbewerb in Elchingen.
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Wenn Schulgeld 6 Stellen hat
Es
war eine Einladung wie viele andere. Ein Gymnasium in Rolle in der
Schweiz hatte uns eingeladen, Drone-Soccer im Rahmen ihrer Education Days
vorzustellen.
Ein Blick auf die Landkarte - 600km sind machbar und wenn die Kosten übernommen werden sind wir schmerzfrei.
Was uns erwartete wurde uns langsam klar, als wir am Genfer See ein futuristisches Gebäude sahen, sich ein geschmiedetes Eisentor öffnete und wir durch einen riesen Park fuhren.

Wir befanden uns in der Ecole d’Humanité. Sie wurde 1934 gegründet und ist ein kleines
reformpädagogisches internationales
Internat
Ein Security-Mitarbeiter beäugte uns zunächst etwas skeptisch, las dann aber die Aufschrift auf unseren Hänger und wies uns eine Sporthalle zu, in der wir aufbauen konnten. Übrigens mussten wir für diesen Besuch ein polizeiliches Führungszeugnis einreichen.
Das Hauptgebäude ähnelte einem notgelandeten außerirdischen Raumschiff und war der blanke Futurismus.
Im Konzertsaal treten
schon
mal die Wiener Philharmoniker in Sachen kultureller Bildung auf. Ein kleines
Internat eben!
Was uns überraschte war aber die Kluft zwischen Luxus und spartanischen Leben auf dem Campus. Die Internats-Zimmer waren mehr als schlicht und erinnerten mich stark an meine Armeezeit. Kein Fernseher und die Handys werden abends abgegeben.
Dafür stand auf der anderen Seite den lieben Kleinen ein Autoscooter
und eine Seilbahn zur Belustigung zur Verfügung und
das
Abendessen hielt jedem
Gourmet-Anspruch stand.
Am Freitag machten wir dann das, was wir immer zu Messen machen, wie ließen interessierte Schüler und Lehrer fliegen. Für fachliche Erläuterungen hatte man mit Sotir Lazarkov den FAI Drone-Soccer Hauptschiedsrichter aus Bulgarien eingeflogen.
Das
Wetter hielt und es wurde ein
riesiges Buffet auf der grünen Wiese aufgebaut, so dass wir nicht verhungern
mussten. Neben dem Scooter waren Seilbahn und eine riesen Rutsche im
Hauptgebäude für unsere Mädchen beliebte Attraktionen in den Flugpausen. Unsere
Damen waren natürlich wieder ein beliebtes Fotomotiv und so verging
der Tag wie im Fluge.
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17.00 Uhr Abbau, verladen und Abendbrot und dann ging es auch schon wieder zurück. Ein absolut fasziniernder Einblick in das Leben der Upper-Class. Vielleicht ist irgend ein Tronfolger oder ein späterer Minister in China bei uns geflogen. Wir werden es nie erfahren.
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Dortmund, die x-te
Wie
viele Jahr wir hier zu Gast sind – keine Ahnung. Ich glaube, 2021 waren wir
erstmalig in Dortmund. Es fühlt sich
jedenfalls wie eine halbe Ewigkeit an. Als wir damals hier waren, war noch
alles Provisorium und man wollte um unser Spielfeld noch eine Schutzbarriere
wie im Eishockey für die Zuschauer bauen.
Heute ist noch immer
Provisorium, aber 2.0!
Wir
sind mittlerweile
bekannt wie die bunten Hunde. Der MFSD, mit dem wir üblicher Weise hier
sind, wollte in diesem Jahr nicht und so sind wir auf Einladung der Messe
erstmalig als „Modellflugjugend Ostalb“ hier.
Links neben uns die
Schiffchenbauer, rechts der DMFV mit einem riesen Raum für die Flugshows und
vor uns, wie auch sonst (?) die Bundeswehr mit der neusten Technik (aus
den
70-iger Jahren), einem UH1 Hubschrauber. Damit ist bestimmt schon Gerit
Kling in der Fernsehserie „Die Rettungsflieger"
mitgeflogen. Sie spielte damals in der Serie eine leitende Notärztin, die in
einem solchen Rettungshubschrauber der Bundeswehr im Einsatz war. Man
versicherte uns,
dass der Hubschrauber noch fliegen könnte, aber keine
Zulassung mehr hat. Das unterscheidet ihn von vielen seiner moderneren
Artgenossen bei der Bundeswehr, bei denen die Sache heute genau umgekehrt
ist.
Aber zurück zu uns.
Wir waren diesmal mit einem ganz jungen Team in Dortmund – Josephine, Anna
und Charlotte - plus zwei erfahrenen Hasen: Annika und Melissa. Die Messe
hatte uns zwei Apartments im Stadtzentrum zur Verfügung gestellt. Für uns
genau das Richtige, denn die Apartments
hatten
eine komplett ausgestattete
Küche
und
ausreichend Sitzflächen, so dass wir bequem frühstücken und zu
Abend essen konnten. Damit brauchten wir keine Gaststätte, was wir auch
nicht sehr bedauerten, denn das Stadtviertel lud nicht gerade zum
Abendbummel ein, um es diplomatischer als Fritze Merz auszudrücken.
Als
wir auf der Messe
ankamen, war natürlich nichts vorbereitet, eine Markierung auf dem
Hallenboden zeigte den Stand 3 C20i an, das war's auch schon. Also hin in die
Messeleitung und meckern, dann kam der Teppichbelag und am Tag darauf
Stühle, Tische und die Absperrung. „Wir liefern Tische und Stühle immer erst
am ersten Messetag, die werden sonst geklaut“, so die freundliche Erklärung.
Als der Teppich lag,
ging bei uns alles wieder ganz schnell. Das Team kennt jeden Griff und in 30
Minuten stand die Arena.
Messe in Dortmund,
das sind vier Tage! Am Donnerstag-Vormittag wurden vorwiegend Schul-Klassen
durch die Messe getrieben. Der Begriff „durchgetrieben“ trifft es relativ
genau, denn die
Interessenlage
in einer Schulklasse ist sehr differenziert
und die Lehrer haben genau zwei Ziele – Gruppe zusammenhalten und bis 12.00
Uhr den Rundgang beenden, denn Überstunden werden bei Beamten nicht bezahlt!
Der Freitag wurde es
dann ruhiger und am Wochenende waren wirklich nur die Fachbesucher auf der
Messe.
Die Mädchen hatten
viel zu tun, denn der Andrang auf unseren Stand war enorm, da jeder fliegen
durfte, der wollte. Das geht los bei jugendlichen (männlichen) Spinnern –
„Isch kann fliegen! Wie schnell fliegt das Teil? Krass eh!“ und endet bei
hochbegabten 3-jährigen Erzeugnissen ihrer Mütter, die absolut nicht
einsehen wollen, dass der Knödel vielleicht ein Jahr zu jung für diesen
Sport ist.
Am
Freitag hatten wir
dann das Fernsehen bei uns am Stand – Pro 7 drehte für TV-total und
das war natürlich das absolute Highlight. Die beiden Protagonisten Martin
und Sven stellten sich nach einer kurzen Einweisung auch gar nicht so dumm
an und spielten 4 zu 6 einen Satz, allerdings allein und ohne
Torverteidigung.

Etwas positives gibt es von der Seite des Handels zu berichten. Die Firma Freakware will in den Drone-Soccer Bereich einsteigen und einen 20cm Ball auf den Mark bringen. Wir werden die Prototypen testen und berichten.
Am
Stand vom DMFV gab
es diesmal viel an Technik des Modellbaus zu sehen. Eine Gruppe zeigte den
Bau eines sehr interessanten Nurflügels in der Kombination von Frästechnik
und 3D-Druck. Gegenüber baute man einen Holzflieger und den Jump-Racer in
kleiner Ausführung. Ich selbst habe viel Zeit verwendet, um mich über die 3D
Druck-Möglichkeiten unseres neuen Bambulab's zu informieren, denn warum etwas
ausprobieren, von dem andere wissen, wie es geht.
Ein ganz großer Dank
an das Team des DMFV, das uns versorgungstechnisch mit integriert hatte.
Annika und Melissa flogen bei der Flugshow mit und jeder vom DMFV der wollte
einschließlich Marcel Möcking flog bei uns mal Drone Soccer.
Übrigens Versorgung.
Die Messe in Dortmund hat versorgungstechnisch ein Alleinstellungsmerkmal.
Ganz in der Ecke der Halle 3 gibt es eine versteckte Gaststätte, die von den
Schiffchenbauern betrieben wird. Zu wirklich sehr moderaten Preisen kann man
da mal einen Eintopf essen und sich mit anderen Ausstellern zu einem Schwatz
treffen. Einen Service, den sich andere Messen zu Eigen machen sollten.
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Vier Tage sind lang,
gehen hier aber schnell vorbei. Am Sonntag wartet der Abbau, am Montag dann anhängen und die 490km
zurück ins Ländle. Und wenn wir gesund bleiben wird es 2027 natürlich wieder
ein Treffen in Dortmund geben.
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Paris war eine Reise wert
In
diesem Jahr gibt es eine Internationale Serie im Drone Soccer. Nachdem im
März in Aalen der Auftakt erfolgte, war nun Paris dran. Neben den beiden
ersten Mannschaften wollten wir diesmal auch unsere Jüngsten mitnehmen. Da
stand dann erst einmal ein Transportproblem an, denn 10 Teammitglieder
wollten mit. Ein ganz großer Dank an die Eltern, die mit uns den Trip nach
Paris unternahmen, denn 750km sind nun mal kein Katzensprung.

Natürlich gab es erst
einmal ein Logistikproblem der Koordination der Hin- und Rückfahrt, denn
eine ganze Reihe der Teilnehmer wollte natürlich noch einen Tag in Paris
anhängen. Schließlich waren alle Mitfahrfragen gelöst und am Karfreitag
gegen 8.00 Uhr konnte gestartet werden.
Wir hatten drei
Pilotinnen mit an Bord, Reisegepäck und natürlich Bälle. Da war Tetris
angesagt und jeder noch so kleine Raum wurde ausgenutzt.
Die
Fahrt ging
überraschend glatt. Für uns wirken die 130 km/h Geschwindigkeits-maximum auf
den französischen Autobahnen entspannend, wenn da nicht immer die
Mautstationen wären.
Gegen 17.00 Uhr
trafen auch alle Teilnehmer an einem kleinen B&B Vorstadthotel
ein. Das digitale
Einchecken
funktionierte natürlich nicht, aber dann kamen auch schon die Mitarbeiter
der Reception und alle bekamen ihr Zimmer. Wir hatten kein Frühstück gebucht
und das war gut so, denn Frühstücksbeginn wäre 8.00 Uhr gewesen und da
sollten wir aber schon beim Wettbewerb sein.
Die Gastgeber
schienen das geahnt zu haben, denn es gab beim Eintreffen am Wettbewerbsort
Kaffee und frische
Croissants.
Da
sich in
unmittelbarer Nähe ein riesen Einkaufspark befand, war die Versorgung dank
MC Donald, Burger King, Muttis Kitchen und Original Berlin am Mittag und
Abend kein Problem.
Am Start waren 14
Teams aus Belgien, Hongkong, Frankreich, Deutschland, der Türkei und den
USA. Wir trafen auf viele alte Bekannte von der Weltmeisterschaft inclusive
dem Team von Genspow. Genspow sponsort mit den Tattu-Akkus nicht nur unser
Team, sondern engagiert sich sehr stark für die Drone-Soccer Scene.
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Die
Wettbewerbsstätte
war sehr ungewöhnlich. Wir hatten eine Sporthalle erwartet, fanden aber zwei
große Seminarräume vor, in einem konnten wir laden und die Bälle
fertigmachen, im zweiten stand dann die Arena.
Geflogen wurde im
s.g. Gruppenmodus in der Vorrunde. In vier Gruppen wurden die besten 8 Teams
ermittelt, die dann im Viertel- Halb- und Finale die Platzierung
ermittelten.
Natürlich
hatte
unsere dritte Mannschaft keine Chance, die Vorrunde zu überstehen. Hier war
das Ziel eindeutig, Wettbewerbserfahrungen zu erlangen. Wir haben sehr viele
Kämpfe gefilmt und werden in der kommenden Woche beginnen, die Filme
gemeinsam mit den Teilnehmern auszuwerten, um spieltaktische
Schlussfolgerungen zu ziehen. Und wie im großen Fußball ist eine einfache
Wahrheit – ein Spiel gewinnt man mit einer guten Verteidigung auch wenn die
Stürmer die Stars im Stadion sind.
An
den beiden Teams
aus den USA ging in diesem Jahr nichts vorbei. Dabei muss man aber auch in
Betracht ziehen, dass Drone-Soccer in den USA eine enorme staatliche
Unterstützung erfährt und der Trainer auf mehr als 90 nationale Zentren
zurückgreifen kann, in denen an Highschools aktiv diese Sportart betrieben
wird.
Für unsere erste
Mannschaft war es ein riesen Erfolg, Hongkong schlagen zu können und
schlussendlich einen vierten Platz zu belegen. Die zweite Mannschaft musste
zweimal gegen die USA ran und belegte so Platz 6.

Am Sonntag war es
dann geschafft. Siegerehrung gegen 16.00 Uhr und dann ging es an das Packen.
24 Stunden später erreichten wir wohlbehalten Aalen.
Jetzt steht die Messe
in Dortmund auf dem Plan, die uns wieder als Gäste eingeladen hat. Und dann
geht es zu einem Workshop in die Schweiz. Dort werden wir am Genfer See
unsere Arena aufblasen und Drone-Soccer demonstrieren. Was soll man sonst
auch am Wochenende machen?
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3. German Drone Soccer Cup in Aalen

Am
Wochenende war es soweit, der Dritte international ausgeschriebene Drone
Soccer Cup fand in der Pfeifle Halle in Aalen statt. Dieser Wettbewerb war
gleichzeitig das Startsignal für eine internationale Serie der FAI analog
der Champions League im Fussball. Dazu waren 6 Teams aus der Türkei und ein
Team aus Bulgarien angereist.
Diesen
Wettbwerb hatten wir im vergangenen Jahr zum erstem Mal mit unserem
neuen Verein ausgerichtet. In diesem Jahr war dann schon ein wenig Routine
am Start. Und trotzdem bleibt immer das Gefühl, etwas vergessen zu haben.
Parallel zu dem interantionalen Wettbewerb fand die Deutsche
Jugendmeisterschaft und eine offener Schul-Cup
statt, an dem sich jede
Schülergruppe des Landkreises beteiligen konnte. Für letzteren hatten wir
zum Regionalwettbewerb "Jugend forscht" geworben.
Gespielt wurde diesmal am Samstag in drei Arenen, so dass sich den Zuschauern ein tolles Bild bot.
Pünktlich
um 9.00 Uhr eröffnete der OB des Stadt Aalen, Herr Frederick
Brütting den Wettbewerb in deutsch und auf türkisch, eine tolle Geste für
die Gäste.
Wieder mit dabei die Firma Gensace mit Alexander Byrizckcy. Alex ist uns
seit vielen Jahren verbunden, verkauft nicht nur LIPO's und Ladegeräte vom
Feinsten, sondern hilft uns auch als
international bestätigter
Schiedsrichter. Wir haben seit einem Jahr die 8-fach Lader von Gensace im
Einsatz und drücken so in 24 LIPO's parallel die Elektronen in die
Packungen. Einfach toll!
Der Schulcup ist ein reiner Promotion
Wettbewerb.
Jeder kann teilnehmen.
Gespielt wird mit den Cyber Soccer FB 200 Bällen von Solectric. Das sind
sehr leichte Bälle mit Brush-Motoren und einem 2S LIPO. Mit einem
Abfluggewicht von 100g ist dieses Teil ideal für den Beginner. Und
wenn ein Schüler keinen Drohnenball sein Eigen
nennen konnte, dann wurde der
Spielball ausgeliehen. In
diesem Jahr gewann
das Team des Kopernikus-Gymnasiums den Schul-Cup
und erhielt einen Satz Bälle als Siegerpreis.
In der Deutschen Meisterschaft 2026 gewannen erwartungsgemäß unsere beiden international erfahrenen Jugendteams die ersten beiden Plätze in der Subclass B bis 22cm Durchmesser.

Toll der Dritte Platz einer ganz neu zusammengestellten Mannschaft.
Mit
Josefine, Yara, Charlotte und Helen traten drei junge Mädchen der
Klassenstufe 5 an und zeigten attraktiven Drone-Soccer. Mit Sicherheit werden die
drei in kurzer Zeit auf dem internationalen Parkett zu sehen sein.
Damit ist bereits jetzt klar, wer im kommenden Jahr Deutschland bei der Weltmeisterschaft in New York vertreten wird. Jetzt geht es mit den Vorbereitungen auf dieses Event los. Das Problem liegt weniger auf der sportlichen als vielmehr auf der finanziellen Seite. Aber - kommt Zeit, kommt Rat.
Vom Verein MfG waren viele Mitglieder unter den Zuschauern und nutzten natürlich auch die Möglichkeit, preiswert LIPO-Akkus zu kaufen.
In
der Internationalen Wertung wurde zunächst in zwei Gruppen jeder gegen
jeden geflogen. Die beiden Gruppenbesten qualifizierten sich für das
Semifinale. Im Finale belegte dann unser Spitzenteam Platz 2 hinter
der erstem Mannschaft der Türkei. Da gab es auch ein paar Tränchen, denn
Deutschland lag in Führung als die Technik auf einem Ball versagte.
Ein solcher Wettbewerb ist natürlich nicht ohne Helfer möglich.
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Die zeitige Einbeziehung der Eltern in dieses Projekt ist der Schlüssel zum Erfolg. Kuchen im Überfluss, Popcorn, Getränke aller Art, Hilfe bei Auf- und Abbau, Schiedsrichter - bei diesem Wettbewerb lief alles wie von Geisterhand gesteuert. Und natürlich ein ganz toller Dank an Thomas, dem Hausmeister, der uns seit Jahren verbunden ist, dem unsere Art der Jugendarbeit gefällt und der uns in jeder Beziehung unterstützt hat. Also an alle hinter den Kulissen unser herzlichster Dank. Ihr wart ein tolles Team.

Am Sonntag bekamen wir noch Besuch von der Türkischen Gemeinde in Aalen. Die hatten über Umwege von diesem Event und den vielen türkischen Gästen erfahren und waren begeistert. Im kommenden Jahr sollen wir sie mit einbeziehen. Na das machen wir doch glatt.
Fast planmäßig waren wir um 14.00 Uhr am Sonntag fertig und dank der vielen Helfer war die Halle 90 Minuten später beräumt und zu Übergabe bereit.
Jetzt
noch der Papierkram, die Abrechnung, Reparaturarbeiten, Aufräumen und
Berichte. Und dann ist der 3.German Drone-Soccer Cup auch schon wieder
Geschichte. Jetzt sind erst einmal die anderen dran. Es geht nach Paris,
Istambul und nach Sofia. Mal sehen, wie es die anderen so machen. Auf jeden
Fall waren wir uns einig - 2027 gibt des den 4.German Drone Soccer Cup.
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1. Ostalb Schulwettbewerb im Drone-Soccer
Am
Wochenende trafen sich Schüler des Schubart Gymnasium und des
Kopernikus-Gymnasiums aus Wasseralfingen zum Schul-Cup in Elchingen.
Eingeladen hatte der Verein Modellflugjugend Ostalb e.V. Mit insgesamt 9
Teams aus beiden Schulen war es ein sehr gut besuchter Wettbewerb.
Erfreulich die vielen Eltern und Großeltern, die sich über diese neue
Sportart informieren und ihren Kindern zuschauen wollten.

In der Sporthalle
in Elchingen wurde für die Veranstaltung eine normgerechte Arena aufgebaut,
so dass die Teilnehmer unter
international
gültigen Regeln spielen konnten.
Für viele Teams war das das erste Mal, unter solchen Bedingungen zu spielen.
Für uns war das auch gleichzeitig ein Test für den internationalen Wettbewerb im März in der Pfeifle Halle. Leider haben sich eine Reihe von Regularien geändert. So müssen die Tore mit Schaumstoff auf eine Breite von 100mm gebracht werden.
Auch
an das Wettbewerbsformat stellt die FAI neue
Anforderungen. In den Vorrunden müssen alle Spiele in einem Gruppenformat
ausgetragen werden, das eine maximale Spielanzahl garantiert.
Und dann haben die Verteidiger noch Trainingsbedarf, denn das Tor darf nicht gesichert werden, wenn man sich in das Tor stellt. In diesem Fall gibt es am Ende des Satzes je Verstoß einen Strafstoß. Hier muss das Programm nachgebessert werden.
Toll
war der erste Test des neuen Head-Set Systems
von Saramonic, das eine direkte Kommunikation zwischen allen Piloten und dem
Trainer zulässt. Wir haben mit Saramonic ähnlich wie mit Gensace bei den
LIPO's eine Sponsorvereinbarung.
Gewinner dieser
Veranstaltung waren alle Teilnehmer, sowohl die, die von den Besten lernen
konnten und die, für die jedes Training unter Wettbewerbsbedingungen einen
Gewinn darstellt.

In den kommenden
Wochen haben wir uns noch viel vorgenommen. Alle Schulen sind zum
Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am 27. und 28. Februar 2026 in die
Fachhochschule Aalen eingeladen, um diese neue Sportart auszuprobieren.
Unser Verein wird dort die Arena aufbauen und zum Spiel einladen. Natürlich
werden wir die Drohnenbälle zur Verfügung gestellt.
Und am 14. März 26
wird es wieder im Rahmen des 3.Internationalen German Drone Soccer Cup in
der Pfeifle Halle in Aalen einen Schul-Cup geben.
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Unser Team in Shanghai
Es dauert immer ein wenig, bis so ein Video geschnitten und wieder sinnvoll zusammengefügt ist. Nun aber ist es fertig - unser Dream Team in Shanghai.
Drohenshow in Shanghai
Ein Teil der Weltmeisterschaft im Dronesoccer war die große Drohnenshow, die wir von einem Schiff auf dem Fluss Huangpu Jiang verfolgen konnten. Nachfolgender Film bietet einen Eindruck von dem, was heute mit Drohnen möglich ist.
Unser Team erfolgreich bei der Weltmeisterschaft in Shanghai

Es begann mit einer Spielzeugidee und der Drohnenball wurde geboren. Rund 15
Jahre später war es soweit, die ersten Weltmeisterschaften der FAI im Drone
-Soccer in der Klasse F9A fanden in Shanghai in zwei Klassen statt.
Drone-Soccer, bei uns noch immer eine relativ unbekannte Sportart füllt in
Asien bereits Stadien. Kein Wunder, dass die erste Weltmeisterschaft nach
China vergeben wurde.

Aus
Deutschland hatten sich aus unserem Trainingszentrum zwei Teams mit je drei
Spielern in der Subclass B und ein Team mit 6 Spielern in der Subclass A
qualifiziert - Annika, Melissa, Nathalie, Lotte, Adriana und aus Gründen der
Gendergerechtigkeit Simon. 6 Spieler in drei Teams, das bedeutete vor Ort
werden 24 Bälle benötigt und so musste erst mal ein Transportproblem gelöst
werden musste - Demontage vor dem Flug und Montage vor dem ersten Spiel.
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Um
es gleich zu sagen, die erste Weltmeisterschaft in Shanghai war ein
riesen Erfolg. Mehr als 200 Pilotinnen und Piloten in 28 Teams der Subclass
B und 18 Teams der Subclass A hatten gemeldet und traten damit zum größten
Turnier an, dass jemals geflogen wurde. Das chinesische Organisationsteam
hatte alle Register gezogen und so fehlte es den Teams an nichts.
Geflogen wurde wie beim „richtigen“ Fußball – je vier Qualifikationsgruppen
und anschließenden Ausscheidungsrunden.
In
der Subclass A war das Losglück nicht bei dem deutschen Team, denn es
wurde in eine rein asiatische Gruppe gelost. Da haben wir uns schon auf dem
letzten Platz gesehen! Dass am Ende in dieser Gruppe ein achtbarer dritter
Platz stand und dabei Japan und Hongkong geschlagen werden konnte, war für
das deutsche Team ein riesen Erfolg.
Besser
lief es in der Subclass B. Hier erreichten beide Teams in der
Vorrunden-Gruppe einen ersten und
zweiten
Platz. Die erste Mannschaft mit Melissa, Nathalie und Annika (v.l.n.r.) konnte
sich dann in der Ausscheidungsrunde durchsetzen und belegte abschließend
einen 5.Platz. Sie war damit das beste europäische Team bei dieser
Weltmeisterschaft. Mit Annika, Melissa und Nathalie war sie eine reine
Frauenmannschaft und damit „das“ Ziel der Kameras auf dieser
Weltmeisterschaft.
Aber
auch unsere zweite Mannschaft mit Adriana, Lotte und
Simon (v.l.n.r.) verkaufte sich teuer, musste aber gegen den späteren Weltmeister
China passen. China bestimmt zur Zeit diese Sportart wie keine andere Nation
und gegen sie zu verlieren war keine Schande.
Drone-Soccer in Deutschland und somit in unserem Verein kann also mit den
internationalen Teams auf Augenhöhe mitspielen und hat in Shanghai ein
Achtungszeichen gesetzt. Die Arbeit am Schubart Gymnasium in Aalen und
in der Modellflugjugend Ostalb e.V. als derzeitiges Zentrum im Drone –
Soccer hat sich gelohnt und wir sind auf dem richtigen Weg – das ist das
eindeutige Ergebnis der Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft.
Und
auch wenn China und Korea sportlich in einer anderen Liga spielen, mit
unseren fünf Mädchen und einem Jungen war das Team eindeutig das Ziel der
anwesenden Kameras. In einer fast ausschließlich männlich dominierten
Sportart mit Mädchen in die Weltspitze zu fliegen, das zog viele Reporter
magisch an.
Dass diese Weltmeisterschaft eine weltweite Entwicklung ausgelöst hat, ist unstrittig. Wurden bisher von einigen Firmen "auch" Bälle gebaut, so werden sie jetzt zielgerichtet entwickelt.
In der ersten Etage war eine
Herstellermesse eingerichtet und es war ganz klar zu erkennen, dass
renommierte Firmen wie LDARC, HGLRC, Radiomaster, Helsel, Gemfan, Stradale
u.a. den Handschuh in den Ring geworfen haben. Neue Materialien in den
Ballhüllen lassen Stöße mit relativ mehr als 150km/h schadlos zu und
Ballausfälle während des Spiels gehören mehr und mehr der Vergangenheit an.
Unser
Team ist in der Subclass B sehr erfolgreich mit den Bällen der Firma
LDARC geflogen. Sie zur Zeit das Beste sind, was man für Geld kaufen kann –
die Betonung liegt auf „zur Zeit“!
In der Subclass A ist die Materialauswahl schon interessanter. Die
Ballmassen liegen bei 1kg und da werden beim zentralen Stoß schon erhebliche
Energien frei, leider auch in Form von Verformungsenergie! Hier werden für
die Ballhüllen ganz unterschiedlicher Entwicklungsrichtungen beschritten,
von sehr starr bis sehr elastisch.
Entscheidend
sind nach wie vor die Akkus. Hohe C-Raten sowohl beim Ent- aber
auch beim Beladen sind absolute Notwendigkeit! Mit unseren LIPO’s der Firma
Gensace hatten wir eine sehr gute Basis.
Wie zu erwarten, belegten die chinesischen Teams in beiden Klassen den
ersten und zweiten Platz, gefolgt jeweils von Korea. In den asiatischen
Staaten ist diese Sportart angekommen und wird als Leistungssport betrieben.
Verglichen mit dem dortigen Aufwand und den materiellen Möglichkeiten waren
wir richtig gut!

Natürlich
gab es auch den obligatorischen Vereinsabend. Wir hatten einen kleinen
Italiener im Erdgeschoss eines Shopping-Centers ausfindig gemacht, der jedem
Italiener bei uns den Rang abgelaufen hätte! Es gab Ministrone, Spagetti
Napolie, Steak vom Rind und Creme Brulee, ein kleiner Dank an alle, die
mitgefahren waren.
Wenn man über die WM in Shanghai berichtet, dann darf man nicht das
Abschlussbankett vergessen, dass auf einem Schiff auf dem Fluss Huangpu
Jiang stattfand. Er teilt Stadt in zwei Teile: das traditionelle Puxi und
das moderne Pudong. Eine Drohnenshow mit mehr als 1.000 Drohnen über dem
nächtlichen Shanghai wird einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.
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Einen
großen Dank an alle, die uns bei der Weltmeisterschaftsteilnahme
unterstützt haben.
Er gilt sowohl den unzähligen Volunteers vor Ort als auch den vielen Sponsoren bei uns in Deutschland.
Im März 2026 wartet auf das German-Drone-Soccer Team der nächste Höhepunkt, wenn wir in der Pfeifle-Halle in Aalen internationale Mannschaften begrüßen können. Dann findet am 13.-15.3.2026 der dritte German Drone-Soccer Cup statt.
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Pflicht und Kür
Noch
immer ist unsere tolle Sportart unbekannt. Daran hat auch Harry Porter mit
Quidditch nichts geändert. Deshalb gilt es, jede Möglichkeit zu nutzen,
unseren Sport zu "promoten".
Da kommen solche Aktionen wie das Ferienprogramm in Neresheim gerade recht. Die Gemeinde stellt uns für einen Tag die Sporthalle und wir können unsere Arena aufblasen. Im Fußball nennt man das ein "Pflichtspiel".
14 Kinder hatten sich angemeldet, um selbst einmal mit den Bällen zu fliegen.

Damit
unsere Gäste
zunächst eine Vorstellung von unserer Sportart bekommen konnten, ließen
Annika als Mannschaftskapitän und ihre Mitspieler erst einmal die Sportbälle
in einem realen Match fliegen. Da war Action angesagt! Und der Beifall ließ
nicht auf sich warten.
Danach durften
alle Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung selbst fliegen. Dafür hatten
wir
ausreichend
viele "leichte" Bälle mitgebracht. Nach wie vor sind diese
Bälle für solche Zwecke ideal. Sie sind relativ schnell von einem Anfänger
zu fliegen. Und wenn dann zum ersten Mal ein Tor getroffen wird, ist der
Jubel groß.
Zwischenzeitlich
bekamen wir Besuch vom Ortsvorsteher Franz Xaver Mettmann, der die Veranstaltung nur kurz besuchen wollte, dann aber begeistert bis zum Ende
blieb.
Um die Flugpausen
zu füllen, wurde ein kleiner Wurfgleiter gebaut. Hier leistete wieder Linni
von der MfG Ostalb ganz tolle Arbeit. Mit den Wurfgleitern wurde dann
ein Wettbewerb durchgeführt und die Sieger ermittelt.
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Auch gegen den
kleinen Hunger wurde vorgesorgt.
Würstchen
gehen immer. Angelika hatte alle
Hände voll zu tun und es blieb kein einziges Würstchen übrig.
Danach konnten wir mit den Teilnehmern ein richtiges kleines Turnier
durchführen, ein Zeichen dass fleißig geübt wurde.
Jeder bekam
natürlich bei der Siegerehrung eine Urkunde und die besten drei
Wurfgleiterpiloten einen Preis.
Die Meinung der
Teilnehmer war eindeutig, "Das war toll und sollte im nächsten Jahr wieder
angeboten werden".

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Gemeinsam zum Erfolg - Fesselflug World-Cup
Noch
ist unser Verein kein Jahr alt und schon liegt der zweite internationale
Wettbewerb hinter uns. Wir können nicht nur Drone-Soccer, nein wir können
auch Fesselflug.
Natürlich braucht man für ein solches Event Partner und die hatten wir auch an diesem Wochenende.
Unser Dank an den Sportverein Elchingen, der uns die Sportanlage für diese Veranstaltung zur Verfügung stellte und an die Mitglieder der Modellsportgruppe Ostalb, die uns aktiv unterstützt haben.
Deshalb
unser Dank an Rudi, der die Verpflegung
übernommen und von Tim tatkräftig unterstützt wurde, an Klaus,Theodor und Linni, die mit den kleinen Besuchern wieder
gebastelt haben und natürlich an Matthias, der im Namen der MfG Ostalb an der
Siegerehrung teilnahm.
Pünktlich um 9.00 Uhr eröffnete der Bürgermeister von Neresheim Thomas
Häfele gemeinsam mit dem Ortsvorsteher von Elchingen, Franz Xaver Mettmann
den Wettbewerb und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieses europäische
Treffen in Elchingen zu einer guten Tradition werden wird.

Wir hatten als Verein unsere Jugendtruppe an den Start gebracht.
Jarin Wenzel,
Benjamin
Hudelist, Clemens Brüggemann und Achim Scheurle hatten sich gut vorbereitet und viel in der
Halle trainiert. Allerdings ist das Fliegen in der Halle etwas ganz anderes
als das Fliegen im freien Gelände. Zum einen ist da das Gras, das scheinbar
die Modelle festhalten will. Und dann,
wenn
man in der Luft ist, kommt der
Wind und das in einer Runde einmal von vorn und dann von hinten.
Zum Glück hatten wir genügend Modelle mit dabei, da waren leichte Verluste nicht so tragisch.
Dieser
World-Cup ist der erste im Fesselflug, der einen Jugendwettbewerb
integriert. Wir hatten dieses
Konzept bereits beim World-Cup im Drone-Soccer
praktiziert und auch hier erfolgreich angewendet.
Es war eine tolle Motivation für unser Team ganz in Augenhöhe mit den "Profis" mitmachen und auch mal Hand anlegen zu dürfen.
Und als dann noch Dietmar Morbitzer, einer der erfahrenste Kunstflieger die Wettbewerbsbetreuung übernahm, konnte bei den Junioren nichts mehr schief gehen.
Neuer Juniorenmeister Baden Württemberg wurde Jarin Wenzel vor Benjamin
Hudelist und Achim Scheurle.

Bei den Kunstflugsenioren ging es wie gewohnt professionell zu, da braucht man nur eine gute Jury und ein Auswerterteam, das das Handwerk versteht, denn im Abstand von 7 Minuten gibt es immer 45 Punktwertungen von den drei Schiedsrichtern.
Sieger bei den Senioren wurde Frank Wadle, gefolgt von Damian Sobiech und Cornelius Gehrig.
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Das Wetter in Elchingen war toll, die Bedingungen ideal und die Teilnehmer mehr als zufrieden.
In
diesem Jahr waren erstmals die vorbildähnlichen Modelle der
Klasse F4B-SC mit dabei, die von einer erfahrenen Jury gepunktet wurden.
Dabei kommt es nicht nur auf die Baugenauigkeit sondern anschließend auch
auf die Flugfähigkeit an.
Zu sehen waren unter anderem eine FW 190, eine Fokker E III, eine Bücker 133 oder eine SE 5A. Schon von der Optik eine Augenweide flogen diese Modelle auch noch hervorragend.
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Sieger in diesem Wettbewerb Heiner Borer aus der Schweiz mit seiner Fokker E III.

Axel
Salat nahm wieder die Führung vor. Da wir diesmal viele Scale-Flieger
mit dabei hatten, konnte es sich vor fachkundigen Fragen manchmal kaum
retten. Aber auch für die Schüler war dieser Besuch ein High-Light.
In Summe eine tolle Veranstaltung! Die Stimmung war hervorragend, das Wetter
spielte mit und die Fesselfluggruppe ist hochmotoviert. Das neue Projekt ist schon
ausgemacht - die Flash CL von RC Factory, für die die Fördermittel von der
Sparkasse Hildesheim schon bereit stehen. Das Ziel heißt Sebnitz 2026. Dort
findet der zur Zeit größte Fesselflugwettbewerb in Deutschland statt und ich
nehme an, die Vier wollen dort dabei sein.
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Es geht wieder rund Fesselflug-World-Cup in Elchingen
Nach
dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr führen wir auch 2025 einen
World-Cup im Fesselflug durch.
Als Highlight der Veranstaltung erwarten wir die chinesische Auswahlmannschaft. Wir haben die Piloten im vergangenen Jahr kennen gelernt und waren von ihrem Können total begeistert.
Aber auch Piloten aus der Ukraine, der Schweiz, Tschechien, der Niederlande und natürlich aus Deutschland haben bisher gemeldet.
Fesselflug hat für Zuschauer einen besonderen Reiz. Alle 15 Figuren werden nicht irgendwie am Himmel geflogen sondern unmittelbar vor den Beobachtern.
Ein Film aus dem vergangenen Jahr zeigt Eindrücke aus dieser Veranstaltung:
Zusätzlich werden wir einen kleinen Wettbewerb im Bereich der Semiscale-Modelle durchführen und natürlich auch einen Schülerwettbewerb durchführen.
Es lohnt sich also, am 18.-20. Juli 2025 die Sportanlage in Elchingen zu besuchen.
Der Chef des Unternehmerverbandes Südwestmetall zu Gast
Am
Dienstag
hatten wir hohen Besuch in der Pfeifle Halle. Markus Kilian, Geschäftsführer
der Bezirksgruppe des Unternehmerverbandes Südwestmetall hatte sich
angemeldet, um sich über unsere Aktivitäten zu informieren. Natürlich durfte
Herr Kilian auch selbst einmal fliegen.
Mit unseren Gästen waren wir schnell einig, hier kommen Sport und moderne Technik zusammen. Besondere Beachtung erfuhr die Tatsache, dass wir so viele Mädchen für das Drohnenfliegen begeistern können. Vielleicht hilft auch dieser Termin, neue Sponsoren zu finden, schaden kann es auf keinen Fall!
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Ferienkurs an der Zukunftsakademie
In
den Osterferien kann man Eier suchen, aber man kann natürlich auch Modelle
bauen.
Gemeinsam mit der Zukunftsakademie hatten wir in diesem Jahr bereits den
zweiten Modellbau- und Drohnenkurs geplant und durchgeführt.
Angelika hatte wieder ausschließlich jungen Mädchen in ihrem Kurs, die sich mit mit der Programmierung von Fahrzeugen und Drohnen, sowie mit Drone-Soccer beschäftigten.
Was sollen Fahrzeuge im Flugmodellsport? Ganz einfach, mit Fahrzeugen kann man problemlos die Grundlagen der Scratch-Programmierung erlernen. Danach kann es dann in die Luft gehen.
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Nach wie vor sind hier die TELLO-Drohnen die erste Wahl. Zwei Tage wurde geübt und dann ging es problemlos durch die Tore.

Am letzten Tag wurden dann die Tore aufgestellt und die Bälle flogen. Drohnensoccer ist immer der Hit und begeistert Jungen wie Mädchen.
Im
zweiten Kurs wurden die Grundlagen des Modellbaus erkundet. Wie immer
wurde ein kleines Schiff, der Bert von AERONAUT gebaut und dabei Klebstoffe,
Lacke und Hölzer kennen gelernt.
Parallel dazu entstand natürlich eine Sommereule. Mit Sicherheit haben wir in den unterschiedlichen Kursen mehr als 100 von diesen Modellen gebaut. Leider diesmal wieder mit einem Wermutstropfen, es war kein Platz zum Fliegen vorhanden. Trotzdem waren alle Teilnehmer stolz auf ihre Modelle.
Eine Besonderheit hatten beide Kurse, die Akademie zieht in den nächsten Tagen um und so mussten wir platzmäßig etwas improvisieren.
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Intermodellbau Dortmund
Sie
soll die größte Modellbaumesse in Europa sein. Auf jeden Fall ist sie die
komplizierteste, was den Auf- und Abbau betrifft. Eine Messe, die man am
Vortag nach 18.00 Uhr nicht mehr befahren kann hat schon
Alleinstellungsmerkmal. Also sind wir am Mittwoch direkt ins Hotel gefahren,
um am Donnerstag sehr früh aufzustehen, um unsere Arena aufzublasen.
Der Messestand in der Halle 3 war wie gewohnt der gleiche wie jedes Jahr, direkt neben der Indoor-Show des DMFV. 4 Tage Indoor-Show, bei der jeder Slot von einer Melodie unterlegt wird, lässt einem auch noch des Nachts den "Final Countdown" der schwedischen Hard-Rock-Band Europe durch die Gehirnwindungen flirren.
Die
ersten beiden Tage waren des Vormittags von
Schul- und Kindergartenklassen geprägt, die von motivierten Lehrern durch
die Gänge getrieben wurden.
Bei uns durften die Älteren (Kinder über zehn Jahre und hochbegabte mit davon überzeugten Müttern) fliegen.
Dabei immer das gleiche Bild, Mädchen lassen es sich erklären und machen dann das, was gesagt wird. Die Jungen fragen, wie schnell ist der Ball und wummern ihn dann am Tor vorbei in das Netz.
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In den Pausen bauten unsere Damen kleine Flieger und tummelten sich bei den
Jungs und Mädels von Jump.
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Die Verpflegungslage in Dortmund war übrigens sehr
gut,
denn ein Verein kümmert sich mit Suppe und Brötchen zu angenehmen Preisen
um
die Aussteller.
Und so vergingen die Tage wie im Flug.
Am Sonntag hieß es schon wieder abbauen und dann die 500 km ins Ländle zurück, vorbei an der Jahrhunderbaustelle der Brücke bei Lüdenscheidt. Ein Glück, dass es Sonntag war, da war der Stau nicht ganz so "mega". 22.30 Uhr wurden dann die Schüler ihren Eltern in Aalen übergeben und dann wartete endlich das heimische Bett. Zuvor natürlich Hänger abhängen, Sachen ordnen, und, und, und.....

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Drone-Soccer - Fußball war gestern
Am
Freitag, d. 20.3.25 war es soweit, der 2.internationale Drone-Soccer Cup startete in Aalen. Es
ist fast wie ein Umzug, im Werkstattraum ist die ganze Ausrüstung aufgebaut,
19 Starterbälle und 12 Sportbälle sind gewartet und teilweise mit Motoren ausgerüstet
- vorbeugende Instandhaltung.
Für den Schulcup haben wir mehr als 80 LIPO's eingesetzt und laden sie an 32 Ladepunkten während der Wettbewerbe nach. Dronesoccer hat seine eigenen Dimensionen. Unser Dank schon jetzt an die Firma Genspow, die die LIPO's sponsort.
Die Modellkontrolle ging (fast) problemlos. Probleme bereitet das geforderte "file save". Nicht dass das die Modelle nicht können sondern die Piloten wissen teilweise nicht, was wir wollen.
Geflogen
werden die Bälle von
der koreanischen Firma Helsel, die in den USA verfügbaren Bälle von Eflite mit einer neuen
FAI-gerechten Außenhülle und natürlich die Bälle von LDARC, die wir auch
fliegen
Die Türken haben ein C-Team mitgebracht, das die gleichen Bälle fliegt wie wir. 100g Abfluggewicht versprechen einen gefahrlosen Einstieg in diesen Sport auch ohne Arena.
Die Verluste beim Training halten sich in Grenzen, so dass es morgen so richtig krachen kann.
Für den Schulcup haben 12 Teams gemeldet, das sind immerhin 36 Piloten. Von einer solchen Beteiligung kann man nur träumen. Wir werden im Double-Elemination-System fliegen, d.h. wer zweimal verliert ist raus.
Am Samstag ist es endlich soweit. In der Nacht sind Frankreich und die USA
angereist und wir sind komplett : Hongkong, die Türkei, Frankreich, die USA
und unsere beiden Teams.

Uns zur Seite standen viele Eltern und Großeltern, die die Teilnehmer mit
Kuchen,
Kaffee,
Würstchen und Popkorn versorgten. Irgend ein Teilnehmer
kaute immer - ein gutes Zeichen für die funktionierende Versorgung und ein
toller Start für den Verein Modellflugjugend e.V.!
Punkt
10.00 Uhr eröffnete Frau OStD Christiane Dittmann, die Chefin der
Schule, an der wir unser
Zentrum haben, den Wettbewerb.
Sie dankte allen Teilnehmernim Namen der Stadt und dem Schubart-Gymnasium
Aalen für ihr Kommen, aber auch den Organisatoren für die Viele Arbeit bei
der Vorbereitung.
Und dann ging es auch schon los. Für uns war es bezüglich der Zeit- und
Ablaufplanung absolutes Neuland, aber wir hatten ein erfahrenes
Schiedsrichterteam
und Miriam Keib, die Mutter von Annika lief als
Matchschiedsrichterin zu Hochform auf und ließ keinen Zweifel aufkommen,
dass sie Chefin im Ring ist. Für Miriam war es schon der zweite
internationale Wettbewerb als Spielschiedsrichter.
Parallel dazu die Klasse F9A_C. Wie geschrieben nahmen 12 Teams aus 4 Schulen und der Zukunftsakademie Heidenheim sowie 2 Gastteams aus den USA und der Türkei an diesem Wettbewerb teil. Da gab es tolle Matches aber auch viele Tränen.
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Wir hoffen, dass es im kommenden Jahr eine Revanche gibt und sich an den
Schulen
stabile Arbeitsgemeinschaften bilden. Die Teilnehmer aus diesem Jahr sind
auf jeden Fall "heiß wie Plättschnur".
Überraschend auf Platz 1
in der Wertung um die Deutsche Meisterschaft die zweite Mannschaft des Vereins mit Simon,
Melissa und
Lotte,
die sich mit der ersten Mannschaft um Annika,
Nathalie und Jasmin einen harten Kampf bot, den sie mit einem Tor
Vorsprung gewannen.
In
der internationalen Klasse F9A-B stellte sich schnell heraus, dass an
Hongkong nichts vorbei gehen würde. Und so war es auch. Hongkong gewann alle
Spiele und siegte verdient vor Frankreich und der ersten Mannschaft aus den
USA 1.
Was ich nicht geglaubt hätte, pünktlich um 12.00
Uhr waren wir fertig und die Siegerehrung konnte beginnen.

Alle
Teilnehmer bekamen neben den Urkunden noch ein "Spionle". Die hatte Frau
Rauh gestiftet und überreichte sie natürlich allen Teilnehmern, auch den
Platzierten.
Und dann die zweite Überraschung - eine Stunde später waren die Arenen abgebaut und die Halle sowie die Mensa waren sauber. Ganz lieben Dank an die vielen Helfer aus den Reihen der Eltern, die alle bis ganz zum Schluss geblieben sind.
Nun geht es an die Nachbereitung - Bälle sortieren, Schäden reparieren, Akkus laden und messen.
Und wenn wir 2026 die Halle wieder bekommen, dann geht der 3. internationale German Drone-Soccer Cup natürlich wieder nach Aalen.

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Drone Soccer Cup in der Ulrich Pfeifle Halle in Aalen
Am
22. und 23. März führen wir den 2. Internationalen German Drone Soccer Cup
in der Ulrich Pfeifle Halle in Aalen durch.
10 Spitzenmannschaften aus den USA, HongKong, Frankreich und der Türkei haben sich angemeldet und natürlich fliegen die beiden Jugendmannschaften aus Aalen.
Am Freitag bauen wir die beiden Wettbewerbsarenen auf und richten die Halle für das Event her.
Ab 14.00 Uhr geben wir das Training frei.
Am Samstag um 10.00 Uhr erwarten wir den Oberbürgermeister aus Aalen, Frederick Brütting, zur Eröffnung . Bestimmt haben wir danach einen Fan mehr.
Und dann geht es los.
Gespielt
wird im Double Elemination Mode, d.h. in
jeder Runde werden die Gegner ausgelost und wer zweimal verliert ist raus.
Parallel dazu der Schulcup aus dem Ostalb Kreis. Hier stellen wir die Bälle. Gespielt wird ein Satz zu 2 Minuten ebenfalls im Double Elemination Mode. Mehr als 10 Teams haben gemeldet, das wird ein tolles Event.
Der Sonntag ist den
Finalflügen vorbehalten und gegen 13.00 Uhr planen wir
die Siegerehrung.
Natürlich halten wir an beiden Tagen für die Piloten aber auch für die Gäste Kaffee und Würstchen bereit.
Übrigens wird die Firma GensPow, Hersteller der Leistungs-Lipo's "Tattu" mit einem Stand vertreten sein und Akkus zu Messepreisen anbieten. Wir fliegen diese Akkus schon seit Jahren und können sie nur empfehlen. Seit diesem Jahr sponsort uns die Firma und das freut uns natürlich.
Also, wer Lust hat, mal Flugmodellsport der anderen Art zu erleben ist als Gast herzlich willkommen.
Vorbericht der Aalener Nachrichten
Heute erschien ein Vorbericht zum Wettbewerb in zwei Wochen in den Aalener Nachrichten. Na wenn da keine Zuschauer kommen und Euch anfeuern!

FMT Bericht über unseren Drone-Soccer-Workshop in Garbsen

Schülerkurse im Modellbau
Jugendarbeit
ist Arbeit für die Zukunft. Deshalb haben wir mit der
Zukunftsakademie Heidenheim für die Ferien zwei Schüler-Kurse vereinbart und
durchgeführt.
Sommereule und Drohnensport standen zur Auswahl und die
Teilnehmer hatten tolle Ferientage. Der Jugendstiftung gefällt das und
deshalb finanziert sie die Materialien und den Modellbaufirmen gefällt das
auch und deshalb bekommen wir diese preiswerter oder auch gesponsort! Und
das ist gut so!
Angelika
hatte für die Drohnengruppe ein abwechslungsvolles Programm
vorbereitet.
Der Kurs war ausschließlich für Mädchen ausgeschrieben. Unsere Erfahrungen besagen, dass nur dies einen planmäßigen Zugang für Schülerinnen ermöglicht. Machen wir diese Einschränkung nicht, dann gibt es keine oder nur sehr wenige weibliche Teilnehmer. Und - Mädchen sind ohnehin die besseren Piloten.
Zunächst
stand die Programmierung von Fahrzeugen und Drohnen
auf dem Plan. Die Programmiersprache ist Scratch. Mit den Fahrzeugen geht das
problemlos, da sind ja nur zwei Dimensionen der Bewegung zu planen. Komplizierter ist
das dreidimensionale Denken und Programmieren. Dazu verwenden wir Tello
Drohnen, die mit den PC kommunizieren können und die dort hinterlegten
Programme abarbeiten. Die Zukunft lässt grüßen.
Am
dritten Tag
wurde mit den Bällen das Steuern durch Hindernisse mittels herkömmlicher
Fernsteuertechnik geübt.
Zunächst schwirrten die Bälle etwas ungestüm durch den Raum, aber was soll bei 100g Fluggewicht schon passieren. Am vierten Tag ging es dann schon besser, die Tore wurden sicher durchflogen und es formierte sich ein Team für den Schulwettbewerb im Drone-Soccer am 22.März 2025.
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Die Modellbaugruppe im anderen Kurs bestand aus 5 Teilnehmern, eine Anzahl von Anfängern,
die
noch
gut zu betreuen ist. Im Unterschied zu den Sommerkursen fehlte
natürlich die Phase des Werfens auf der Wiese. Um die Trockenzeiten zu
füllen habe ich mit den Schülern ein kleines Schiffchen, den BERT von
Aeronaut gebaut.
Ich war ganz überrascht, mit Charlotte ein Mädchen unter den vier Jungs
begrüßen zu können. Charlotte machte es auch ganz toll, indem sich alles
nachmachte, was man ihr zeigte. Bei den Jungs ist
dies
leider nicht so ausgeprägt. Manche neuzeitliche Pädagogen nennen das Kreativität. Ich
halte es einfach für fehlende Konzentrationsfähigkeit. Vielleicht ist die alte Regel, vormachen und so
nachmachen gar nicht so dumm.
Leider musste ich an den Rumpf des BERT mit der Lackspraydose ran und das riecht! Also Fenster auf, der Geruch war draußen aber dafür auch die kalte Luft drinnen. Dafür waren die Schiffsrümpfe dicht.
Mittags hatten wir angenehmere Außentemperaturen und konnten mit den Depronmodellen wie gewohnt kleine Wettbewerbe vor der ZAK durchführen.
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Bei uns braucht keiner zu hungern und deshalb gab es mittags natürlich
Würstchen.
Netto schien das gewußt zu haben und hatten die Brötchen und die
Wiener im Sonderangebot!
Nach vier Tagen gab es glückliche Teilnehmer mit ihrer Sommereule und einem BERT. Leider konnten wir die Sommereulen nicht einfliegen, es fehlt eben die dafür notwendige Wiese in der Innenstadt.
Trotzden vier tolle Tage für die Kinder aber auch für uns.
Natürlich werden nicht alle Teilnehmer Flugmodellsportler, geschweige denn Vereinsmitglieder. Aber vielleicht kommt einer mit seiner Sommereule mal auf die Idee weiter zu machen. Und schon dann hat sich die Mühe gelohnt.
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Lassotag am Schubart Gymnasium
Es
ist ganz einfach. Das Schubart Gymnasium braucht Schüler und wir brauchen
Nachwuchs. Da die Zahl der gymnasialfähigen Schüler begrenzt ist, gilt es
sich zu präsentieren.
Deshalb hatten wir zwei Stände aufgebaut, Angelika mit ihren Drohnenmädchen
und ich im Team mit Linni Fesselflug und Depronflieger. Wir hatten bereits
im Vorfeld 200 von den neuen Fliegern geschnitten. Das geht natürlich nicht
mehr von Hand sondern auf der
Lasercut-Anlage
der AAccelerator. Beziehungen
und Netzwerke sind eben alles.
Die ganze Aktion fand am Dienstag und am Mittwoch statt und als es dann 19.00 Uhr war und uns die letzte Gruppe besucht hatte, waren wir auch ziemlich platt. Alle Besucher durften Drohne fliegen und gingen mit einem Depron-Flieger nach Hause. Wenn das kein Grund ist, das SG zu besuchen. Über Nachwuchs im kommenden Jahr brauchen wir uns aber keine Sorgen zu machen.

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Neue Wege bei der
Mitgliedergewinnung
Wie
kommen wir an interessierte Mitglieder? Diese Frage stellen sich sicher
viele Vereine.
Wir sind in diesem
Jahr einen neuen Weg gegangen und haben die Zusammenarbeit mit „Jugend
forscht“ gesucht. In allen Regionen in Deutschland finden die Wettbewerbe
der Jungforscher statt und diese sind technikaffin! Da ist das Interesse
für den modernen Flugmodellsport schon fast vorprogrammiert.
Also
haben wir mit
dem Organisationsstab bei uns im Bereich Ostalb Kontakt aufgenommen und zum
Regionalwettbewerb unsere Dronen-Soccer-Arena aufgebaut. Wer schon mal an
einer solchen Veranstaltung teilgenommen hat weiß, dass die Teilnehmer
zwischen den Bewertungen viel Zeit haben. Das haben wir mit unserem Team
genutzt und alle, die wollten durften bei uns fliegen.
Das Interesse war
größer, als wir es uns vorgestellt haben, mehr als 120 Flüge wurden am
ersten Tag gezählt.
Aber
- dieser
Veranstaltungstyp bietet auch den Kontakt mit Schulen und Lehrern, die als
Multiplikatoren dienen können. Hier konnten wir viele ausführliche Gespräche
führen.
Der zweite Tag
einer solchen Veranstaltung dient immer den Eltern und Gästen und auch hier
stellten wir mit der Arena und den bunten schwirrenden Bällen einen
Zuschauer-Magneten dar. Viele Eltern hatten noch nie Kontakt mit dieser
Modellsportart und zeigten
großes
Interesse. Das war natürlich für uns eine
tolle Werbemöglichkeit für den internationalen Dronesoccer-Wettbewerb, den
wir im März bei uns in Aalen durchführen.
Das wichtigste
Ergebnis, zwei Schulen aus dem Ostalbkreis zeigten Interesse, eine
entsprechende Arbeitsgemeinschaft zu gründen und künftig mit uns zusammen zu
arbeiten.
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Drone Soccer auf der ABF in Hannover
Hannover
im Februar – nicht gerade ein Ausflugsziel wäre da nicht die ABF, die Messe
für Abendteuer, Bewegung und Freizeit. Na der Begriff Abendteuer schreit
doch geradezu nach Dronesoccer und so haben wir in der Halle 26 zwei Arenen
aufgeblasen, um möglichst viele Kinder zu bespaßen.
An den Vormittagen des Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren wir gut beschäftigt. Wir, das waren ich mit Angelika und dazu Annika, Lotte und Melissa.Hinzu kam Annkathrin aus Hannover, die ganz toll dem Team zur Seite stand. Annkathrin hatte schon den Wettbewerb im vergangenen Jahr mitgemacht und kannte sich also aus.
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Es wurden
an den Wochentagen Schulklassen durch die Messe gescheucht, die alle Stände
belagerten, wo es was zu tun gab. Allerdings gegen 13.00 Uhr waren alle
Klassen verschwunden. Kein Wunder, Überstunden werden in der Bildung nicht
vergütet!
Wir hatten eine Schule aus Garbsen eingeladen. Das dortige Gymnasium hatte sich einen Satz Drohnen gekauft und beginnt nun, ein Drone-Soccer-Zentrum aufzubauen. Da konnten die Schüler an zwei Tagen das Grundhandwerk bei uns auf dem Stand lernen und die Schülerinnen und Schüler haben ihren ersten kleinen Wettbewerb geflogen.
Neben
uns hatte die Bundeswehr ihren Stand. Sie suchen wie wir nach
Nachwuchs. Als Motivation durfte man am Stand der Bundeswehr zwei volle 20l Kanister 50m nach Zeit
schleppen. Wäre nichts für mich gewesen, auch wenn ich noch jünger wäre! Ist
aber ein gutes Training, wenn der Panzer mal nicht mehr fahren sollte.
In einem kleinen Match gegen die Bundis hatte sich
dann aber gezeigt, wir sind
die Besseren an den Drohnenbällen. Na ja, die Bundeswehr hat ja noch keine
oder wenn, nicht so viele.
Am
Freitag bekamen wir Besuch von der Firma Genspow. Wir werden ab
sofort mit Akkus versorgt, die genau in unsere Bälle passen. Na, da tragen
wir doch stolz auch einmal ein Tattu-Shirt.
Dazu
gehören künftig aus Ladestationen, die 8 bis 10 LIPO gleichzeitig laden
können. Eine Anzahl, die für den normalen RC-Piloten undenkbar ist.
Drone-Soccer-Flieger denken nur in dieser Dimension.
Am
Wochenende ging dann richtig die Post ab. Hinter uns hatte sich eine
Fitness-Firma aufgebaut und animierte ohne Ende. Allerdings waren diese
Animationen nicht lautlos sondern die Bässe dröhnten durch die ganze Halle -
bum, bum bumbumbum. Kann sein, dass das für Bauch, Beine und Po gut ist, der
Hörschaden ist sicher inclusive.

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Wir waren in Welzheim
Todgesagte
leben länger. So ist es in vielen Bereichen des Lebens und damit auch bei
den Modellbauausstellungen. Als uns Theodor Zoller gefragt hatte, ob wir an
der Ausstellung der Modellfliegergruppe in Welzheim teilnehmen würden, haben
wir zwar aus Freundschaft zugesagt, waren aber von einem sehr ruhigen
Wochenende ausgegangen – Modellbauausstellung eben.
Was wir vorgefunden haben, entsprach so gar nicht unseren Vorstellungen von Ruhe und Gemütlichkeit.
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Ein Dreifelderhalle, gefüllt mit wirklich tollen
Modellen und das nicht nur im Flugmodellbereich, sondern es waren auch die
Trucker und die Mikromodellbauer mit dabei. Und natürlich wir, mit unserer
Arena. Samstag um 12.00 Uhr war Einlass und ab da hatten wir voll zu tun.
Was
machte diese Ausstellung so besonders? Die Antwort - Kinder wurden
in vielen Aktivitäten eingebunden und das nicht nur an unserem Stand. Und
damit waren viele Familien mit ihren Kindern anwesend, die einen Besuch für
den Sonntagsausflug nutzten.
Wir hatten unsere neuen leichten Bälle mit dabei und jeder, der Interesse
hatte, durfte fliegen. Und das Interesse war ungebrochen. Nicht nur die
Kinder belagerten den Stand, auch sehr viele Erwachsene wollten selbst
einmal fliegen. Am Ende der beiden Tage waren es
mehr
als 250 Gästestarts,
eine Zahl, die wir bei einer solchen Veranstaltung nie erwartet hätten.
Auch aus unserem Verein gab es eine Reihe von Besuchern. Neben Theodor, der
natürlich da war, besuchten Linni mit Frau, Anton, Rudi, Bernd und seine
Frau die Ausstellung und fanden sie toll.
Unser Team hatte am Samstag fünf und am Sonntag drei Schülerinnen dabei.
Deshalb haben wir am
Sonntag die Kinder von Theodor mit in die Gruppe aufgenommen und waren auch
wieder fünf. Und alle
hatten wie gesagt voll zu tun.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem großen Flohmarkt.
Ein
High light der Ausstellung war aber die Verpflegung. Der Verein hatte
sich unendlich viel Mühe gegeben, um die Zuschauer aber auch die Aussteller
zu versorgen. Kuchen in jeder Form für die Süßen - Schnitzel, Maultaschen
und Weißwürste für die, die es deftiger mochten.
Zwei tolle Tage, die wir nicht bereut haben, auch wenn ein Wecker Klingeln
um 5.30 Uhr nicht so das Wahre ist. Und viele Teilnehmer bedauerten, dass es
Drone-Soccer nicht in Welzheim gibt. Na was nicht ist, kann ja noch werden,
denn wie ist es mit den Todgesagten ….
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Drone Race in Riad
Ich habe
mal einen Spruch gelernt: Wenn das Ziel klar ist, entscheidet die
Organisation alles.
Nun bin ich im Zweifel: Erst September, dann November und nun doch Januar.
WorldCup angemeldet, Piloten eingeladen, Schiedsrichter eingeladen– das Ziel
ist klar.
Dann kam ganz lange
nichts. Es hieß, man bräuchte sich um nichts zu kümmern, Flug und Visum
werden organisiert.
Das Motto der Tage war: Wait and see.
Vier
Tage vor Abflug hatte ich ein Visum und zwei Tage vor Abflug ein
Flugticket, das mich aber zu spät ankommen ließe. Also selber suchen, Basel
Habib, dem Cheforganisator, den Vorschlag schicken, der hat den Flug gebucht und ich habe schon am
Montag meinen Flug für Dienstag.
Eine Stunde Aufenthalt in Istanbul hat leider nicht gereicht, mein Flug von
München hatte 40‘ Verspätung, die werden doch nicht bei der Deutschen Bahn
gespickelt haben!
Der Service
bei der TyrkishAirline ist super, nach 5 Stunden saß ich nun mit
Oscar, meinem Schiedsrichter-Kumpel, der auch in Istanbul gestrandet war, im
nächsten Flieger nach Riad, der war pünktlich, nette hübsche Araber lotsten
uns zum Hotel.
Dort hieß es dann wieder: Wait and see!
Die Zimmer waren noch nicht fertig. Nach 4 Stunden war auch das geschafft
und ich döste dem Meeting um 14.00 entgegen.
Das
Meeting war kurz und schmerzlos, es gibt einen Zeitplan und viele Infos
zum spaßigen Drumrum.
Unsere Abfahrt zum BoulevardCity, wo das Event indoor stattfinden soll,
verzögert sich mehrfach und dann war auch klar, wieso: Wir betraten eine
Baustelle
und
es empfing uns emsige Geschäftigkeit, bei der wir nur störten.
Die Fun-Zone außerhalb war bereits fertig und freute sich auf Besucher.
Nach und nach tröpfelten die Piloten ein, die letzten gegen Morgen.
Am
Donnerstag Processing im Schnelldurchgang, jeweils ein Copter mit
FailSave und LEDs wird kontrolliert, silbern markiert, Pilot in Liste
eingetragen und weiter. 143 Piloten in zwei Stunden war sportlich. Dann im
Tiefflug zum Venue, wobei Tiefflug relativ zu sehen ist. In Riad befindet
sich die derzeit weltgrößte aktive Park-Baustelle, der Sportsboulevard. Man
bebaut eine 135km lange Schneise kreuz und quer durch Riad mit über 50
Sportstätten, Parks, Kulturstätten usw. Das Verkehrsleitsystem um dieses
Megaprojekt herum ist für uns nicht durchschaubar, aber es funktioniert. Das
sollten sich die Stuttgarter mal anschauen.
Am Track angekommen. Wen wunderts: Wait and see. Der Bus mit den Piloten
musste anders fahren und das dauerte.
Man
hat in einem riesigen würfelförmigen Eventbauwerk einen atemberaubenden
Track gebaut mit 13 stehenden und 10 hängenden Hindernissen, super mit LEDs
beleuchtet und komplett eingenetzt was sich später als Zeitfresser
entpuppte. Das innen komplett schwarz gestrichene Gebäude ließ uns nichts
von der saudischen Sonne erleben, wir hatten eher ein Darkroom-Erlebnis).
Das
Team DDR (DutchDroneRacing) ist für die Zeitnahme verantwortlich und
macht einen professionellen Eindruck.
Die Schiri-Arbeitsplätze sind recht spartanisch: Ein Minimonitor für
jeden und ein Gemeinschaftsmonitor mit der simultanen Anzeige
der 4 Races. Die Beschaffung eines Druckers wurde zunächst zum
Problem, nach dessen Lösung versperrte er mir die
Sicht
auf den
Gemeinschaftsmonitor, was sich aber wegen zu kurzer Kabel nicht ändern ließ.
Das Video- und TV-Team ist das mit dem meisten Personal, schließlich soll
die Welt es erfahren, wenn in Riad Drohnen rasen.
Leider vertragen sich die Daten von der Zeitnahme nicht mit denen vom
Videoteam, so dass Namen und Zeiten nicht eingeblendet werden können.
16.30 Uhr ging dann endlich das Training los. Nun zeigte sich das
Netzproblem: Kleine Copter neigen dazu, sich möglichst weit oben in
das
Netz
zu verbeißen. Aber dafür gibt es ein spektakuläres Gerät namens ZOOMLION,
eine elektrisch fahrbare Hebebühne, mit deren Hilfe können Copter aus dem
Netz gepflückt werden. Nachdem das zweimal glückte hatte Zoomlion aber
keinen Strom mehr und die restlichen vier Copter mussten verzweifelt
blinkend im Netz übernachten, wahrscheinlich unter Aufopferung ihrer Akkus,
diese Spiel wiederholte sich noch öfter. De Videoqualität für die Piloten
und die
Judges
ist unterirdisch, beim hinteren Teil des Tracks gilt die
Devise: Flying an Judging by Hearing. 22.30 gings zurück zum Hotel,
Abendessen wird eh überbewertet.
Freitag - Neuer Tag – neues Glück.
Drei Qualificationrounds brauchen ihre Zeit, für Verspätung sorgte wieder
die längere Fahrt des Pilotenbusses, für Unterbrechungen sorgten die
Netzbesuche der Copter mit Zoomlion-Einsatz, der hatte in der 3. Runde keine
Lust und keinen Strom mehr und die Entscheidung hieß

aber: Durchhalten.
Ein
Akku im Race 28 sah das anders und ging nach einem Crash in Flammen auf und
sorgte für Aufregung. Hier erwies sich die Anordnung der Judges weitab von
den Piloten als ungünstig, so dass die Aufforderung zum sofortigen Landen
sehr spät ankam. Zum Glück hat nichts weiter Feuer gefangen.
Auffallend war die gute Stimmung auf der gut gefüllten Tribüne. Besonders
die saudischen Piloten, die zum Teil recht wenig Flugerfahrung hatten,
wurden frenetisch gefeiert. Ich habe dann gelernt, das Schild mit „GOAT“
heißt
„Greatest Of All Time“
Damit standen dann die 64 Finalisten fest, die fünf deutschen Piloten sind
alle noch dabei.
Am Samstag ging es dann zügig zur Sache, zum Leidwesen der Piloten mit
Single-Elimination, aber das war rechtzeitig angekündigt worden und die
Sache verlief relativ zügig und planvoll und 16.00 war es klar: Es gewinnt
MinhChan Kim (Korea) vor Kilian Rousseau (Frankreich) und Joaquin Ybanez
(USA).
Bis
zur Siegerehrung waren noch 3 Stunden Zeit, also machte ich mich mit der
Schieritruppe auf zu „Saudi-Arabien in 3 Stunden“. Wir erkundeten den
BoulevardCity, eine Mischung aus Shopping Mall und Freizeitpark mit einer
Seilbahnanbindung zum Vergnügungspark Boulevard World.
Pünktlich 20.00. Wir durften neben den Ehrengästen Platz nehmen,
Schirmherr des Ganzen war ein Mitglied der saudischen Königsfamilie,
genaueres konnte ich nicht erfahren. Es wurden Preisgelder für die Top 10 in
Höhe von insgesamt 1.300.000 SAR (ca 330.000 €) ausgelobt.

Außerdem gab es die Überreichung der Urkunde für den Eintrag ins
Guinness-Buch
der
Recorde für eine DroneRace-WorldCup mit den meisten
international vertretenen Nationen (49 Länder) Mit Goldregen und Konfetti
ging diese Veranstaltung schnell zu Ende, gefolgt von langwierigen
Fototerminen.
Dann erwartete mich eine lange bzw. kurze Nacht: 2.35 Uhr Abflug nach
Istanbul, Anschlussflieger wieder nicht erreicht, warten bis 12.45 Uhr am
Bosporus. Dann endlich nach München und nach Hause.
Insgesamt eine sehr ambitionierte Veranstaltung, die von allen Beteiligten
begeistert aufgenommen wurde.

Drone Soccer Work-Shop
Endlich war es soweit, die Arena erblickte zum ersten Mal in diesem Jahr das Licht der Sporthalle. Unser Team ist zwischenzeitlich gewachsen, wie man dem Bild vom heutigen Tag entnehmen kann.

Neben
der Stammmannschaft gibt es eine Nachwuchsgruppe, die sich mit den neuen
leichten Bällen auf den Schul-Cup vorbereiten konnte.
Nach wie vor sind die Mädchen in der Mehrheit und Annika, unsere Nummer 1 im Angriff hat die Gruppe beim Auf- und Abbau gut im Griff.
Es
waren übrigens viele Eltern anwesend, die mal sehen wollten, was die lieben
Kleinen denn so einmal pro Woche treiben. Und alle waren begeistert.
Es warten ja auch viele attraktive Termine. Da sind die Messen in Hannover, Dortmund und Friedrichshafen. Und 2025 wird es die ersten Weltmeisterschaften im Drone-Soccer geben. Der Austragungsort wird in zwei Wochen bekannt gegeben, vielleicht geht es wieder nach China.
Wir
konnten zum ersten Mal die neuen Bälle im Praxistest ausprobieren, die wir
im vergangenen Jahr aus China mitgebracht haben. Sowohl der Sportball der
Firma LDARC als auch die neuen leichten Bälle fliegen einfach toll. Und die
Akkus der Firma Genspow halten, was sie versprechen.
Die Basis für Drone-Soccer ist da, jetzt kann es losgehen.
Erfreulich viele Mitglieder des Vereins waren ebenfalls anwesend und flogen teilweise in den freien Ecken mit den Clicks, aber probierten auch mal einen Drohnenball aus.
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FPV–Race Weltmeisterschaft in Hangzhou aus
der Sicht eines Schiedsrichters
Hangzhou,
wo zum Teufel ist Hangzhou? Ich hatte nie zuvor davon gehört. Hat Hangzhou
überhaupt einen Flughafen? Das ging mir durch den Kopf, als ich die
Einladung als FAI-Schiedsrichter bekam. Als ich im Flieger saß und in
Hangzhou am Gate 139 ausstieg wurde mir klar, hier passt der Berliner
Flughafen mehrfach rein. 1200m bis zum Gepäck werden auf Laufbändern
zurückgelegt, das Gepäck kommt gleichzeitig mit mir am Band an und dann
erwartet
mich
schon mit einem großen blauen Schild eine Betreuerin. 24 km
geht es in die Stadt hinein, in der 13 Mio. Menschen leben. Ich bekomme ein
Zimmer im 19.Stock des Tower-Hotels, das Hotel hat 34 davon und die Krönung
im wahrsten Sinn des Wortes ist die Restaurant-Kuppel, rund wie eine Kugel
und drehbar gelagert. Die Organisation der Chinesen ist wieder perfekt.
Ich
hatte noch zwei Tage Zeit, die Stadt zu
erkunden. Gebaut wird hier nur noch 40 Stockwerke plus. Vorbei ist auch die
eintönige braune Architektur mit glatten Fassaden, gebaut wird in modernen
Farben und geschwungenen Formen. Und überall kleine Parkanlagen. Der Verkehr
ist fast vollständig unterirdisch, was mit E-Autos kein Problem ist.
In
der Mitte der Stadt direkt neben dem Hotel
befand sich auch das Stadion mit dem Track für die Weltmeisterschaft.
Ein
typisch chinesischer Track aus starken Wasserrohren und natürlich
dreidimensional. Wer es sich so nicht vorstellen kann – eine beleuchtete
Achterbahn trifft es am besten.
Für den Track wurde wieder eine historische Vorlage
bemüht. War es in Ningbo der Fisch so sind es hier die Acht-Trigramme-Felder
der Region. Mittels dieser Form hatte man früher verschiedene Pflanzensorten
angebaut.
Einen kleinen Nachteil hatte die Trackgestaltung
allerdings. Die Piloten saßen etwas weit vom entferntesten Punkt des Tracks
weg an der Schmalseite des Stadions. So waren Bildstörungen zu erwarten, die
dann auch eintraten. Da waren hohe Antennen klar im Vorteil, die von
verschiedenen Teams aus langen Stangen und Brotbüchsen gebaut wurden.
Die
ersten beiden
WM-Tage verliefen hervorragend organisiert und dementsprechend ganz ruhig.
Wir hatten viel Zeit für Registrierung und Modell-Processing. Was soll man
auch noch als Schiedsrichter kontrollieren? Das Maximalgewicht von 1kg?
Damit fliegt keiner, die schwersten Modelle bringen heute 550g auf die
Waage!
Die Sendeleistung? Kann man auf dem
Sender per Knopfdruck erhöhen!
Den Propellerdurchmesser? Was bleibt ist
die File-Save-Funktion und die LED Beleuchtung. Aber da es die Regeln
erfordern wiegen und vermessen wir jedes Modell.
Alles kein Problem, es wird gemacht und
gut ist es.
Das
eigentliche Problem kam am zweiten Tag von
Süden – ein Taifun wollte unbedingt an Land. Und obwohl wir ca. 300km
entfernt waren kam ein Regen, wie ich ihn so überhaupt noch nicht kannte.
Das Wasser kam von oben, von links, von rechts, von vorn und hinten.
Die
Eröffnung wurde vorsorglich in das Innere des
Hotels verlegt, was sich als richtig erwies. Damit entging uns aber die
angekündigte große die Drohnen-Show.
An Fliegen war auch am Folgetag zunächst nicht zu
denken. Für die Schiedsrichter war ein schöner Raum im Stadion eingerichtet,
was das Warten problemlos machte.
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Als der Regen am späten Nachmittag etwas
nachgelassen hatte, wurde die
Entscheidung
für einen Nachtflug getroffen, so
dass die erste Qualifikations-Runde stattfinden konnte. Leider hatte die
Stadion-Technik den Regen nicht so gut überstanden wie die Teilnehmer –
Menschen sind eben prinzipiell wasserdicht. Und so konnten wir erst um 18.00
Uhr beginnen waren gegen 24.00 Uhr endlich im Hotel.
Den Teilnehmern war das relativ egal, die saßen in
einem trockenen Zelt und flogen 10 Minuten, die Schiris sitzen bei Regen die
ganze Zeit im Freien.
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So wie der Regen kam war er am kommenden Tag wieder
weg und die zwei
ausstehenden
Qualifikationsrennen konnten stattfinden. Der
Kurs hatte mehr als 50 Tore und Hindernisse, die in durchschnittlich 30
Sekunden durchflogen wurden. Da war hohe Konzentration angesagt, zumal es
sehr viele Wiederholungen an den Toren gab. Aber das Schiedsrichterteam ist
seit der ersten Weltmeisterschaft in Shenzhen fast unverändert und damit
eingearbeitet und erfahren.

Die Experten aus den USA, die für die Auswertung
verantwortlich zeichneten, hatten für eine Neuheit gesorgt. Falls ein
Schiedsrichter nicht sicher war, ob ein Tor regelgerecht durchflogen wurde,
konnte er eine Zeitmarke setzen und sich im Nachgang den Teil der
Aufzeichnung ohne zu Suchen in Slow-Motion anschauen. Das ersparte oftmals
langwierige Diskussionen mit den Piloten. Und dann war das Bild der
Schiedsrichter natürlich besser als das Bild, das die Piloten auf der Brille
hatten. Wir hatten die Bild-Übertragung der Ground-Station zur Verfügung,
die allerdings mit einem relativ großen Zeitversatz behaftet ist. Zum
Fliegen also ungeeignet aber für die Auswertung top.
Interessant
war in diesem Jahr auch die
Konstruktion der Tore. Die Grundkonstruktion war mit dicken Schaumplatten
ummantelt wie sie für Fußbodendämmung verwendet werden und mit Folie
getaped. Wenn diese Tore von Drohnen getroffen wurden, hinterließen sie fast
keine Schäden und gestatteten in vielen Fällen ein Weiterfliegen.
Am Sonntag ging es zügig dem Finale entgegen. Nach
den Elimination Rounds, die als Double Elimination geflogen wurden stand
fest, die besten vier Piloten waren alles Junioren.
Aus diesem Grund wurde nur ein Gesamt-Finale
ausgetragen, das der Japaner Yuki Hashimoto gewann. Im Frauenfinale setzte
sich die Italienerin Luisa Rizzo durch. Bei der Mannschaftswertung belegte
Süd-Korea Platz 1.
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Eine Stunde Pause, dann ging alles ganz schnell, die Siegerehrung im Stadion und das Abschlussbankett im Kreis des Schiedsrichterteams wieder im Hotel. Endlich einmal Zeit zum Entspannen. Wir hatten ein gutes Verhältnis zu unseren Kellnern entwickelt uns so bekamen wir einen der begehrten Tische am ansonsten als Stehbuffet gedachten Bankett.
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Dann haben wir noch ganze zwei Tage Zeit die Stadt zu entdecken. Natürlich gibt es erst einmal zwei Stunden Frühstück, das entspricht etwa einer Runde im drehbaren Restaurant. Ich habe dem Koch sanft beigebracht, dass es reicht, ein Ei von einer Seite zu braten und Matthias genießt eine chinesische Nudelsuppe zum Frühstück. Wer bei diesem Frühstücksangebot meckert tickt nicht richtig.
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Dann
geht es in die Stadt. Taxen sind extrem billig und fahren mit 50km/h
Mindestgeschwindigkeit. Der Preis steht vor Antritt der Fahrt fest und
variiert nicht. Trinkgeld wird als Beleidigung aufgefasst - es ist eben eine
andere Kultur.
Die Stadt ist toll und redet. In Hangzhou redet alles, die Schranke, die Rolltreppe, der Putzrobotter. Waren es einst die LED die überall blinkten, so ist es jetzt die Sprachsoftware, die uns überall begegnet. Leider versteht man nichts! Natürlich sind die LED geblieben, die Stadt ist nachts beleuchtet. Allerdings erlöschen diese Punkt 21.30 Uhr, dann gehen Chinesen scheinbar schlafen.
Der Verkehr findet fast ausschließlich elektrisch statt und das merkt man, es íst unheimlich leise und die Luft ist sauber.
Ein
Großteil des Verkehrs hat man unter die Stadt verbannt, das ist bei den
E-Autos kein Problem.
Wir schauen uns dann in einem großen Shopping Center Autos an und verstehen, warum sich unsere Autoindustrie Sorgen macht. Da stehen Marken, von denen ich noch nie gehört habe mit einer Softwareausstattung, da gilt selbiges.
Abends essen wir im Hotel. Wir sind in einer absoluten Fischgegend, aber wir machen uns nichts aus Krabben, Tintenfischen und Garnelen.
Also gibt es Nudelsuppe.
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Ich bevorzuge für die Suppe Stäbchen, Matthias sind Messer, Gabel und Löffel lieber!
Dann ist die Zeit rum, es geht am Mittwoch wieder zurück nach Deutschland.
Der Service am Flughafen ist sehr gut, wir hatten ein Problem
mit dem online Checkin. Die Mitarbeiterin am Schalter nahm sich natürlich
Zeit uns zu helfen, denn es waren genügend Schalter offen, also gab es auch
keine Schlangen.
Dann wartet das Flugzeug. 3 Stunden nach Peking und dann 10 Stunden nach München und es war geschafft. Am internationalen Flughafen München empfangen uns zwei defekte Rolltreppen. Und jetzt wussten wir, wir sind wieder zu Hause.

Wir waren auf der DIGITAL X in Köln
Die Einladung kam überraschend. Die Telekom hatte in Köln eine große Digitalisierungsmesse organisiert. Auf einer riesen Bühne gaben sich Prominente aus Fernsehen und Sport die Hand und der hinter der Bühne befand sich neben der VIP Lounge eine Bereich voller innovativer Ideen. Na wenn da Drone-Soccer nicht richtig ist!
Gebucht
wurde das gesamte 1.Team der German Drone Soccer, was uns vor ein
Logistik-Problem stellte. 6 Spielerinnen und ein Spieler, 2 Arenen und die
Bälle, das ging nur mit der Bundesbahn. Also fuhr das Team mit der Bahn und das
erstaunlicher Weise pünklich und Auto mit Hänger vollbeladen hinterher.
Was uns erwartete war einfach unglaublich. Mitten in der Stadt hatte man einen abgesperrten Messebereich aufgebaut und das für 2 Tage.
Wir
hatten in einem Gebäude hinter der Bühne unseren Platz. Alles war sehr
futuristisch, das Licht war bunt und stellte den Fotoapperat vor Probleme.
Innerhalb des Geländes war alles frei, Speisen, Getränke und zur großen Freude der lieben Kleinen auch Schokolade.
Wir
hatten uns auf ein eher skeptisches Publikum eingestellt. Was dann aber am
ersten Messetag los war, sprengte alle Erwartungen. Wir flogen jede volle
Stunde ein Match und arbeiteten in der Zwischenzeit die Schlangen derer ab,
die einmal selbst einen solchen Ball fliegen wollten.
Neben
uns war der VIP Bereich und so kamen wir hautnah an die Stars ran.
Wir sind ausschließlich die neuen Bälle von Solectric geflogen, für die die Messe ein echter Härtetest war, den sie hervorragend bestanden haben.
Diese Bälle sind jeden Cent wert und wir sind gespannt, wie lange es dauern wird, bis die erste Importrate vergriffen ist.
Wir haben eine Menge Kontakte geknüpft und das Jahr 2025 kann kommen.
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Gemeinsame Zusammenarbeit mit Bayern beschlossen
Wir
hatten heute Besuch.
Der Vorstand TSV Kleinschwarzenlohe hat vor, eine Gruppe Drone-Soccer aufzubauen und wollte sich bei uns über Bälle und Training informieren.
Wir hatten diesen Termin gleich mit dem letzten Training für die DIGITAl X in Köln verbunden und konnten so den Gästen Drone-Soccer live demonstrieren. Na mal sehen, wie sich das in Bayern so entwickelt.
Wir haben natürlich die Gäste selber fliegen lassen und dann gab es ein erstes Freundschaftsspiel. Über das Ergebnis legen wir den Mantel des Schweigens. Geplant ist ein Freundschaftswettbewerb im Januar 2025, bis dahin heißt es in Bayern üben, üben, üben... .
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Drone-Soccer Training am Sonntag in Elchingen
Unser
Team ist von der Telekom zur Digital X nach Köln eingeladen.
In Vorbereitung auf dieses Event werden wir am Sonntag in der Sporthalle in Elchingen die Arena aufblasen und zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr ein paar Trainingsspiele absolvieren. Wer sich also mal live über Drone-Soccer informieren will, ist als Gast gern gesehen.
Ferienspass am Samstag
Erstens
ist es eine gute Tradition, zweitens bekommen wir für die
Veranstaltung einen Zuschuss und drittens ist es eine gute Tat, sich um
Kinder der Umgebung zu kümmern. Letzteres wird übrigens von Gemeinde und
Stadt wohlwollend bemerkt.
Der Termin war langfristig festgelegt und die üblichen Verdächtigen hatten sich auch eingefunden - Linni, Jörg, Rudi, Karl, Hartmut und wir waren pünktlich zur Stelle, um die acht Teilnehmer in Empfang zu nehmen - 5 Mädchen und 3 Jungen!
Das
Programm hat sich seit Jahren bewährt, Linniflieger bauen, bemalen und
im Wettbewerb ausprobieren.
Erstaunlich, die Mädchen waren den Knaben sowohl beim Bemalen als auch beim Fliegen haushoch überlegen.
In der Endauswerung hießen die beiden Erstplatzierten Lena, erst dann kam
der erste Junge. Der Bundeskanzler nennt sowas Zeitenwende, meint aber
sicher damit etwas anderes.
Natürlich wurde auch gegrillt, für die Teilnehmer gab es eine "Rote" und für das Betreuerteam hatten wir echte Thüringer mitgebracht und auf den Grill gelegt. Schon dafür hat sich das Kommen gelohnt - oder?
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Der Rattenfänger
In
der Sage ist der
Rattenfänger ein Mann, der mit seiner Flöte Ratten anlockt.
In der modernen Fassung dieser Sage ist der Rattenfänger ein Mann, der mit
seinen Flugmodellen kleine Modellpiloten in den Bann zieht. Aber dazu
später.
Wir hatten zu einem Schnupperkurs Modellbau eingeladen. Es sollte die "Sommereule" gebaut und daneben das Abzeichen "Juniorpilot im MFSD" abgelegt werden.

Leider fehlten einige gemeldete Teilnehmer, dehalb hatten wir den Kurs mit einigen Ehemaligen aufgefüllt, die mit Ihren Nurflügeln drei Tage über dem Flugplatz tobten. Welche Überraschung, aus den Jungs von gestern waren richtige junge Männer geworden.
Mit
dabei natürlich wieder Linni, Jörg, Karl, Rudi, Hartmut, Frederic, die
sich liebevoll um den Nachwuchs kümmerten. Allen gilt unser herzlicher Dank,
beweisen sie doch, dass unser Verein ein Herz für Kinder hat.
Wie immer ging der Grundkurs zunächst mit Wurfübungen los. Bei mehr als 30°C und wolkenlosem Himmel war das schon eine echte Herausforderung.
Zunächst kamen wieder die unverwüstlichen Loopis von Multiplex zum Einsatz. Im Wettbewerb, in dem immer zwei Piloten gegeneinander fliegen wurden die Sieger ermittelt. Alle Ergebnisse zusammengerechnet ermitteln dann den Kurssieger.
Danach ging es dann an den Bausatz und die Fläche wurde aufgelegt.
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Und
dann packte Jörg seinen großen Segler aus und alle waren weg.
Rattenfänger
eben.
Jörg hat ein Händchen für die Jungs und eine Art sie zu begeistern - einfach
toll.
Am kommenden Tag gab es eine kleine Einführung in die Drohnenbälle. Leider machte uns ein heftiger Wind einen kleinen Strich durch die Rechnung, Ball und Tor führten teilweise ein Eigenleben. Am besten ging es noch hinter der Hütte im Schatten.
Langsam wurden die Sommereulen fertig. Da dann die Trockenzeiten immer länger werden, packte Jörg den Buggy aus und es ging auf die Rennstrecke.

Wir hörten nur noch "Gib alles" und "Das schaffst Du" aber von den Knaben war an den Baubrettern keiner zu sehen.
Der
letzte Tag war dann reich an Höhepunkten. Einmal war der Wettergott gnädig
und schickte ein paar Wolken, so dass das Lehrer/Schülerfliegen kein
Grillflest wurde.
Die
Teilnehmer waren erfreulich geschickt,
so dass ich schon beim
zweiten Flug wenig eingreifen musste.
Die Aufgabe für das Pilotenabzeichen: "Wir fliegen einen Kreis und einen
Landeanflug" war kein Thema.
Dann ging es an die schriftliche Prüfung für das Abzeichen Juniorpilot im MFSD. Zehn Fragen waren zu beantworten, mehr als 50% der Antworten musste richtig sein! Stress wie in der Schule und vorsagen wurde streng verboten.
Zur Belohnung gab es dann Pflaumendadschi. Eberhard hatte wieder gebacken
und
einen tollen Kuchen kreiert.
Nicht zu vergessen Alfred, der sich ebenfalls angeboten hatte zu backen.
Aber an diesem Tag waren schon Muffins von Hartmuts Frau vorhanden. Es muss
eben nicht immer die Leimtube sein, wenn man Jugendarbeit unterstützen will!
Und natürlich versorgte Rudi wieder die Mannschaft mit Würstchen, keiner soll bei uns verhungern war das Motto.
Also nochmals vielen Dank an Alle Helfer, ohne die eine solche Versanstaltung unmöglich wäre
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Last
not least wurden die Modelle getrimmt und eingeflogen.
Mit der Trimmwaage,
die
speziell für das Modell auf einem 3D Drucker entstand, kann das extrem genau
erfolgen.
Linni übernahm den Erstflug korrigierte maximal um ein bis zwei Kugeln das Trimmgewicht .
Und dann glitten die Eulen wie ihre Namensgeber elegant über den Platz. Natürlich trug jede Eule den Namen des Erbauers.
Danach wurden die Eulen im Wettbewerb getestet. Alle überstanden dieses Praxistest ohne Schaden. Ich habe mal nachgerechnet, wir haben in den letzten Jahren ca. 70 von diesen Modellen gebaut!

In der Zwischenzeit flogen die größeren Jungs mit ihren Nurflügeln am Gummiseil und ließen Drohnen steigen. Da die Jungs jetzt fliegen können, zeigte sich das ganze Potential, das diesem Modell innewohnt. Die Fläche ist fast unzerstörbar, was für den Rumpf nicht zutrifft. Ich überlege, das Modell nochmals anzufassen und ihm vielleicht einen GfK Rumpf zu spendieren. Vielleicht hat jemand Lust, mich hier zu unterstützen?!
Und dann nicht zu vergessen gab es Tim, der permanent überall war.
Schnell waren die vier Tage auch schon zu Ende. Siegerehrung, Preisübergabe Aufräumen und dann erst einmal im wahrsten Sinn des Wortes ein Schattendasein führen.

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Ein Scheck für die Jugend
Ein ungewöhnliche aber sehr erfolgreiche
Zusammenarbeit wurde in Vorbereitung der Heimattage 2024 auf dem Härtsfeld
zwischen dem Sportverein Elchingen und der Modellsportgruppe Ostalb
vereinbart. Das Ziel, einen internationalen Wettbewerb im Fesselflug im
Rahmen der Heimattage durchzuführen. Das Projekt sollte gemeinschaftlich von
vielen Vereinen in Elchingen als ihren Beitrag für die Heimattage getragen
werden.
Auch wenn der eine oder andere erst einmal googeln
musste, was es mit Fesselflug auf sich hat, waren sie doch mit dabei: der
Ortsverband des DRK, die Liedertafel, der Obst- und Gartenbauverein, der
Musikverein und die Bürgergemeinschaft und natürlich der SV Elchingen.
Die
Modellflieger durften den Rasenplatz und das Gebäude des Vereins nutzen und
die Mitglieder der unterstützenden Vereine sorgten für das leibliche Wohl
der Teilnehmer.
Nicht
zu vergessen die Mitarbeiter des Flugzeugmuseums, die
den Teilnehmern einen riefen Einblick in die Geschichte der Flugzeuge gaben.
In Summe ein tolles Wochenende und eine super
Darstellung der Gastfreundschaft und dem Miteinander der Vereine auf dem
Härtsfeld.
Um so größer die Überraschung, dass die
teilnehmenden Vereine die Erlöse aus der Versorgung für die Jugendgruppe der
MfG Ostalb spendeten. Heike Rauwolf, Vorstand vom SV Elchingen überreichte
unter dem Beifall der Anwesenden Angelika Möbius, der Vorsitzenden der MfG
Ostalb einen Scheck über 750€ zur Unterstützung der Jugendarbeit im Verein.
Vielen Dank den Sportlern vom SV Elchingen und allen beteiligten Vereinen
und auf eine gute weitere Zusammenarbeit.

Der Adler ist gelandet
Natürlich
kennt jeder die FMT. Und vielleicht hat der eine oder andere mitbekommen,
dass die FMT jährlich den Adler für die besten Modelle, die besten Firmen
und besondere Vereine vergibt.
Und wir haben auf dieser Seite berichtet, dass wir bereits im zweiten Jahr
in den Kreis der von der FMT geförderter Jugendprojekte "Early Birds"
aufgenommen worden waren.
Trotzdem waren wir erstaunt, für die Preisverleihung in diesem Jahr eine Einladung nach Baden-Baden bekommen zu haben.
Um es kurz zu machen, wir konnten stellvertretend für unseren Verein die "Ehrennadel für erfolgreiche Jugendarbeit", den FMT Adler 2024 in Empfang nehmen.
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Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, ohne die eine solche Jugendarbeit nicht denkbar wäre. Unser Dank gilt Rudi, Linni, Karl, Alex, Jörg, Hartmut, Wolfgang, Lutz, Richard, Klaus, Theodor, Alfred und Eberhard.
Aber natürlich auch denen, die wir hier vielleicht vergessen haben.
Und die
Aufzählung wäre nicht vollständig, wenn wir an dieser Stelle nicht Helmut
Hammer gedenken würden, der immer mit dabei war, wenn es um
Jugendveranstaltungen ging und uns in den letzten Jahren oft in der Schule
in Aalen besucht hatte.
In der Laudatio sagte Uwe Puchtinger, der Chefredakteur der FMT in Richtung der Modellbaufirmen treffend: "Wenn wir uns heute nicht um die Jugend kümmern brauchen, wir uns in 20 Jahren nicht mehr über den Flugmodellsport zu unterhalten".
Für uns ist es klar, es geht weiter mit der Jugendarbeit im Verein und da machen wir keinen Unterschied ob es Tim ist, der Flächenmodelle in- und outdoor fliegt, ob es Nicolas ist, der ein Fesselflugmodell steuert oder ob es Annika ist, die mit 15 Jahren zu den weltbesten Stürmern im Dronensoccer zählt.
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Flugmodellsport zeichnet seine Vielfältigkeit aus, das Miteinander seiner unterschiedlichen Klassen macht die Faszination aus. Je breiter unser Angebot ist, um so größer ist die Anziehungskraft auf die Jugend. Dazu brauchen wir Eure Hilfe und wir sind uns sicher, wir bekommen sie!
Übrigens, vom 12.-15. August kommen wieder 8 Nachwuchspiloten und wollen Sommereulen zum Leben erwecken und am 31. August ist Ferienspass mit Kindern aus Neresheim. Und da werdet ihr wieder gebraucht als Bastelhelfer, als Kuchenbäcker und als Würstchengriller, als Fluglehrer, als Einflieger, als,als,als....
World Cup im Fesselflug 2024
Im
vergangenen Jahr hatten wir einen kleinen Wettbewerb im Fesselflug
organisiert. Als dann Ende 2023 ein Meeting mit dem Oberbürgermeister
Neresheim die Frage aufwarf, was wir als Verein als Beitrag zu den
Heimattagen leisten können, wurde die Idee geboren, gemeinsam mit dem
Sportverein einen World-Cup auf deren Gelände auszutragen. World Cup heißt,
dass überall in der Welt identische Wettbewerbe ausgetragen werden, um dann
den Besten zu küren.
Damit sind die Anforderungen, die die FAI an diese
Wettbewerbe stellt
sehr hoch. So müssen z.B. alle Schiedsrichter eine
internationale Lizenz besitzen und einer der drei Punktwerter muss zwingend
aus dem Ausland kommen.
Mein Dank auch an dieser Stelle an Holger und Susi, die für die Auswertung angereist waren. Mit der von Holger entwickelten Software sind schnelle Ergebnisse in dieser rechenintensiven Auswertung keine Hexerei mehr. Seit 2000 sind Holger und Susi auf Welt- und Europameisterschaften tätig. Holger war übrigens in meiner ersten Arbeitsgemeinschaft 1979 , fliegt heute natürlich auch RC, ist aber immer noch mit seinem gelben Modell mit dabei, das vor ca. 30 jahren entstand und ein H tragen könnte.
In
den monatlichen Beratungen unseres Vereins wurde beschlossen, den
Wettbewerb zur Vereinsdarstellung zu nutzen. So sollte in der Turnhalle eine
Ausstellung entstehen und am Rande des Wettbewerbes kleine Flugzeuge gebaut,
bemalt und geflogen werden.
Die Teilnehmerzahl brachte zwar unsere Zeitplanung etwas ins Wanken, aber besser mehr Teilnehmer als zu wenig.

Natürlich
hatten wir auch die Jugendgruppe aus Aalen mit am Start. Nico, Anton, Jannis
und Maximilian bildeten ein Team, das den Jugendlandesmeister ermitteln
wollte.
Am Freitag versuchte sich Tim auch mal an den beiden Leinen und realisierte schnell, dass das dann doch nicht so einfach ist, in 2m Bodennähe zu fliegen.
Pünktlich
gegen 9.00 Uhr konnten wir den Oberbürgermeister von Neresheim, Thomas
Häfele begrüßen, der
dann auch den Wettbewerb eröffnete und sich anschließend in die Grundlagen
des Fesselfluges einweisen ließ.
Danach besichtigte Herr Häfele die Ausstellung und war über die Vielfalt der Modelle erstaunt, die in unserem Verein geflogen werden.
Joachim Blum hatte mit seinem Team eine tolle Zusammenstellung von Beginner- bis zu High-Tech Modellen auf die Tische gebracht und fachkundig erklärt.
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Toll die Idee von Andi, kleine Modelle zum Zusammenbau zu drucken.
Auf
dem Platz begannen dann pünktlich um 10.00 Uhr die Wettbewerbe.
Dabei absolvieren die Piloten drei Wertungsflüge, die von den drei FAI-Punktrichtern, Pavel Macek (CZE), Angelika Möbius (GER) und Matthias Möbius (GER) bewertet wurden. Nein, es ist nicht meine Frau auf dem Foto, die sich einer Verjüngungskur unterzogen hat sondern meine Tochter, früher auch Kunstflugpiloten auf internationalen Wettbewerben und heute als eine der wenigen weiblichen FAI-Schiedsrichterinnen tätig.
Das Wetter war einfach nur toll, allerdings für die Punktrichter eine echte Bewährungsprobe, denn ein Durchgang dauerte ca. 2,5 Stunden und das in voller Sonne.
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Wer
nichts mit Fesselflug zu tun hatte, die Modelle haben eine Spannweite von
1,6m, wiegen weniger als 2 kg und werden entweder mit Verbrenner- oder
Elektromotoren angetrieben.
Im neben stehenden Bild stürzt dan Modell nicht etwa ab. Es befindet sich ca. 10m über den Boden und wird ca. 0,5 Sekunden später 2m über Grund im rechten Winkel abgefangen.
Am späten Samstag Nachmittag gab es dann für die Teilnehmer und interessierte Besucher einen besonderen Höhepunkt. Wir hatten einen Besuch im Flugzeugmuseum organisiert.
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Am
Sonntag ging es bei herrlichen Wetter pünktlich um 9.00 Uhr weiter.
Diesmal besuchte uns der neue Ortsvorsteher, Herr Franz Xaver Mettmann mit Familie.
Angelika machte mit Herrn Mettmann einen Rundgang. Seine drei Kinder besuchten zwischenzeitlich unseren Bastelstand und bauten ihre eigenen Flieger. Auch hier nochmals unser herzlichster Dank an das Team Basteln um Linni und Klaus, das von 3 Mädchen - Emily, Sara und Annika aus unserer Jugendgruppe verstärkt wurde.
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Nach dem dritten Wertungsflug ging es dann um die Jugendmeisterschaft. Die Jungs waren bisher nur in der Halle geflogen und da gibt es ja keinen Wind. Der hatte am Vortag den Modellen etwas zu schaffen und mir in der Nacht Arbeit gemacht.
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Am
Sonntag zeigten dann die Jungs, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten
und begeisterten mit ihren MINI-KUKIS nicht nur die Zuschauer sondern auch
die erfahrenen Piloten. Das von uns entwickelte Modell MINI KUKI (vgl. FMT
3/24) wurde als gut befunden und ging gleich in einem Exemplar in die
Schweiz, um auch dort in der Nachwuchsarbeit eingesetzt zu werden.
Übrigens
die neuen Jungs. Die sind nicht nur geflogen sondern hatten
auch einen
richtigen Job im World-Cup. Vor jedem Strat mussten die Leinen einer
Zugprobe unterzogen und die Wertungslisten in das Orgbüro gebracht werden.
Bei diesen Temperaturen eine richtige Bewährungsprobe. Und da war jede
Minute im Schatten ein Geschenk.
Um 12.10 Uhr wurde dann zur Siegerehrung aufgerufen, denn ein pünktliches Ende ist ein wesentliches Kriterium für einen solchen Wettbewerb, denn viele Teilnehmer hatten Heimfahrtstrecken über 500 km.
Bei den Senioren belegte Sergeii Solomianikov (UKR) den ersten Platz, gefolgt von
Frank Wadle (GER) und Roman Rados (CZE). Bei den Junioren gewann Nicolas
Staudt gefolgt von Anton Krauss und Maximilian Dörr.

Unser besonderer Dank gilt dem Team des Sportvereins Elchingen, das die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und für das leibliche Wohl sorgte.
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Ein toller Wettbewerb, auch wenn nur in den Pausen "richtig" geflogen wurde. Mein Dank hier an dieser Stelle an Tim, der jede freie Minute mit seinem Modell in der Luft war. Leider war durch die erfreuliche Anzahl der Piloten und die Gewitterpause am Samstag nur wenig Zeit.
Unser Dank und vor allem der der Teilnehmer nochmals an alle Vereinsmitglieder, die im Hintergund tätig waren und hier nicht namentlich erwähnt wurden. Es wäre einer der schönsten Wettbewerbe der Saison gewesen hörten wir beim Abschied.

Open Campus an der Hochschule Aalen
Erstens hat und die Hochschule bei den Vorbereitungen für die WM in Korea im vergangenen Jahr unterstützt und zweitens arbeitet ein Mitglied des Vereins dort, alles Gründe, um die Einladung zum Open Campus am 8.Juni 24 anzunehmen.
Wir hatten zwar die Maße unserer Arena angegeben. Leider hatten es die Verantwortlichen nicht so voll genommen, 3,6m sind eben ganz schön hoch.
So haben wir dann im neuen Hörsaal aufgebaut. Da das in der unmittelbaren Nähe der Verpflegungswagen war, konnten wir uns über mangelnde Besucher nicht beklagen.
Wir hatten zum ersten Mal die neuen 200mm Bälle ausprobiert, die wir natürlich aus China über die Firma Solectric, unserem Sponsor bezogen Die neuen Bälle sind extrem leicht (<100g Abfluggewicht), werden in drei Farben geliefert und sind im ersten Flugmodus hoch stabilisiert Sie eignen sich deshalb hervorragend für eine problemlose Nachwuchsarbeit, denn wo wenig Masse ist, ist auch wenig Energie, die für Deformierungen sorgen kann.
Der Film zeigt, dass selbst die ganz Kleinen mit diesem Ball erst einmal fliegen und Spaß haben können. Lehrer/Schüler-Betrieb reduziert sich jetzt auf eine kurze Einweisung und dann vielleicht auf ein kurzes Drübergeifen.
Erstaunlich die Lebenszeit der neuen Bälle. Zwei der eingesetzten Bälle sind während der ganzen Messe in Dortmund geflogen, haben mehrere Einheiten im Training am SG klaglos überstanden und jetzt eben einen Ganztageseinsatz.
Wir waren in Dortmund
Es ist zwar schon ein wenig her, aber Filme machen sich auch nicht von allein. Wir waren in Dortmund zur Intermodellbau und natürlich mit Dronen-Soccer. Da der MFSD die Sommereule in das Programm aufgenommen hat, haben wir den Aufbau des Modells demonstriert.
Sehenswert in dem Beitrag der Hallenflugshow der zweite Film mit dem Flug des Indoor - Vizeweltmeisters Donatas Pauzuolis (LTU). Imposant der Transportkoffer für das Modell, das ca. 45g flugfertig auf die Waage bringt. Und natürlich die Art des Starts des Modells, auf Rädern war scheinbar gestern.
Also, schaut mal rein.
Nachwuchsförderung der neuen Art
Männer
lesen keine Bedienungsanleitung, Männer sind von Geburt aus
technikaffin, Männer sind einfach ideale Flieger. Aus diesen Gedanken hätte
Herbert Grönemeyer bestimmt noch eine Strophe zu "Wann ist der Mann ein
Mann" kreieren können.
Deshalb gibt es bei Angelika in der Jugendgruppe "Fliegermädchen" und deshalb hat Angelika einen Kurs in den Osterferien nur für Mädchen ausgeschrieben. Denn sie will Teilnehmerinnen, die Bedienungsanleitungen lesen, die nicht den einfachen Zugang zur Technik haben wie viele Jungen und die erfahren wollen, dass Technik cool ist.
Diese
Gedanken sind nicht unumstritten, erste Stimmen für eine
Gleichberechtigung werden wirklich laut - kein Witz - aber das Ergebnis
spricht für sich. Und es gibt ein Riesenangebot, das nur von Jungen
wahrgenommen wird und da regt sich keiner auf.
Aber
zurück zum Lehrgang. 5 Mädchen trafen sich an zwei Tagen in der
Zukunftsakademie Heidenheim zu einem Drohnenkurs, der das Programmieren von
Drohnen zum Thema hatte.
Ich war nur stiller Beobachter, denn ich hatte noch Nacharbeit für meinen
Modellbaukurs. Um diesen Drohnen-Kurs konnte man Angelika nur beneiden. Es
war einfach toll, wie sich die jungen Damen von Aufgabe zu Aufgabe
durcharbeiteten, die von Schritt zu Schritt immer komplexer wurden. Keine
von den
Teilnehmerinnen
hatte sich im Vorfeld mit Drohnen beschäftigt,
konnte aber am Ende des Kurses eine solche sicher über einen Kurs
programmieren.
Natürlich, sie werden sicher keine Vereinsmitglieder. Aber sie nehmen den Gedanken mit dass Technik cool ist. Und vielleicht, in vielen vielen Jahren, wenn sie verheiratet sind, gestatten sie vielleicht einem flugmodellbegeisterten Mann verständnisvoll die Ausübung seines Hobbys. Und auch dann hätte sich ein solcher Kurs gelohnt.
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Kein Paprikagoulasch, aber trotzdem viel Knoblauch - ein Besuch in Györ
Es
kam ganz kurzfristig, in Ungarn soll sich Drone Soccer entwickeln.
Allerdings verfügt man dort über keine Erfahrungen geschweige denn eine
Ausrüstung und so wurden wir um Hilfe gebeten.
Leider konnten wir aus Platzgründen nur zwei Spielerinnen mitnehmen und ich durfte den dritten Mann spielen - beim Skat wäre mir diese Rolle leichter gefallen. Der Hänger und der Kofferraum war randvoll, obwohl alle Damen Sparsamkeit in Fragen der Garderobe auferlegt wurde.
Nach
10 Stunden Fahrt war es dann soweit, wir passierten das Ortsschild von
Györ. Györ ist eine uralte Stadt, deren Rechte aus dem Jahr 1271 stammen.
Heute ist es natürlich eine super moderne Stadt, die von Audi geprägt wird.
Viele "deutsche" Autos von Audi und VW haben einen Motor aus Györ unter der
Haube.
Die Universität in Györ hatte eine Gamer-Messe verabstaltet und wollte auch moderne Trendsportarten präsentieren. Aber was sollen viele Worte, hier haben wir einen kleinen Film des deutschen Programms von Ungarn TV.
Mit
uns dabei ein Team aus Korea mit dem wir eine ganze Reihe von
Freundschaftsspielen durchführten. Wie gesagt mit mir als dritten Mann. Da
war ich denn immer froh, wenn die drei Minuten vorbei waren.
Drei interessante Tage, allerdings ohne echtes ungarisches Essen, auf das
wir uns so gefreut hatten.
Der
Trend zu Schicki Micki Essen hat auch in
Ungarn Fuss gefasst. Das Einzige, was daran noch ungarisch ist, ist die
Zugabe von viel Knoblauch!
Allerdings wurden wir belohnt, als wir einen kleinen Thailänder in einem Shoppingcenter entdeckt hatten, der eine hervorragend scharfe Suppe (ohne, oder zumindest mit wenig Knoblauch) servierte.
Am Sonntag hatten wir frei und es war Zeit für einen Stadtbummel bei strahlendem Sonnenschein, bevor es am Montag wieder nach Hause ging.
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FMT Beitrag im Heft 3/24
Dass wir im zweiten Jahr im Förderprogramm Easy Bird der FMT sind, hat sich langsam herumgesprochen. Im neuen Heft der FMT konnte sich unsere Fesselfluggruppe vorstellen.



Drone Soccer auf der ABF in Hannover
Drone
Soccer wird natürlich in der MfG Ostalb gespielt, das hat sich inzwischen
herumgesprochen. Und unterstützt werden wir dabei vom MFSD und einer ganzen
Reihe von kleinen und mittleren Firmen, denn die ganze Geschichte ist ja
nicht ganz billig.
Die Freizeit-Messe in Hannover ABF hatte den MFSD eingeladen, diese neue
Trendsportart zu demonstrieren und bot dafür ideale Platzverhältnisse. Und wie
kann man das besser tun, als mit einem internationalen Wettbewerb. Nach wie
vor ist Drone-Soccer in Deutschland
unbekannt
und wir sind der einzige Verein, in dem diese Sportart betrieben wird. Glücklicherweise hatten wir
einen exzellenten Moderator mit Wolfgang Schulz (hier rechts neben Angelika), der unermüdlich die
Spielregeln erklärte.
Der MFSD hatte neben einem großen Informationsstand zwei Arenen für die
kleinen Bälle mit 20 cm Durchmesser und eine riesen Arena für die großen
Bälle mit 40 cm Durchmesser aufgebaut. Die
kleinen Arenen hatten wir
mitgebracht, die große Arena wurde von der französischen Firma Aircaptif
bereitgestellt. Das war dann auch noch sehr spannend, denn Aircaptif hat den
Betrieb
20 km vor Paris und Paris war durch Bauernproteste dicht.
In
leuchtenden Farben angestrahlt,
waren das schon echte Eye-Catcher auf der Messe. Wenn sich dann die 24 Motoren auf
den 6 bunt beleuchteten Coptern im Wettbewerb drehten, waren die Ränder der
Arenen dicht mit Publikum gefüllt.
Natürlich
durfte auch das
Fernsehen nicht fehlen. Die Regionalsender des NDR
und SAT1 berichteten ausführlich und weckten so Interesse.
Neben den beiden deutschen Teams konnten wir zwei Mannschaften aus den USA
und zwei aus der Türkei begrüßen. Die USA waren klar in der Favoritenrolle,
denn in den USA hat Drone-Soccer eine enorme Verbreitung an den High-Schools
gefunden.

Zwei Deutsche Teams mit Annika, Melissa, Nathalie, Jasmin, Lotte, Simon und
Ennio zeigten taktisches Geschick und Teamgeist und freuten sich über ihre
Platzierung. Beide Teams kommen von uns aus der Trainingsgruppe am Schubart
Gymnasium in Aalen und werden dort von Angelika trainiert.
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Allen Teams standen ausreichend Tische für die Startvorbereitung und
Netzanschlüsse zur Verfügung. Ein großer Dank an die Messe.
Es
war der erste internationale Wettbewerb, den der MFSD organisierte und
die Teilnehmer waren voll des Lobes. Und es war der zweite internationale
FAI Wettbewerb überhaupt. Es gab also wenig an Erfahrungen, auf die man
aufbauen konnte. Ein besonderes High-Light die von Manfred Stratmann
programmierte Anzeige, die die Zuschauer umfassend informierte und für die
sich auch sofort das Team aus den USA interessierte.
Als
Hauptschiedsrichter fungierte diesmal Angelika, die sonst
bei den Racern F9U zu Hause ist, assistiert von Miriam Keib, der Mutter vom
Annika und Melissa. Miriam ist ein echter Glücksgriff, denn sie fuhr mit den Kindern mit
der Bahn nach Hannover, arbeitete sich in das Regelwerk ein und da sie
Engländerin ist, hatten wir mit ihr den benötigten ausländischen
Schiedsrichter. Die beiden
Damen gingen souverän mit dem neuen Reglement um. Und dass die
Schiedsrichter genau hinschauten, zeigte die Vielzahl der Strafstöße. Ein
gutes Zeichen für korrekte Entscheidungen – es gab keine Proteste.
Der
MFSD hatte natürlich wieder einen großen Informationsstand aufgebaut. Ralf
Bäumener und Sebastian Brandes hatten dort ihr Informationsteam versammelt
und bauten für die ganz kleinen Gäste die MFSD Wurfgleiter.
Selbstverständlich konnten auch interessierte Besucher mit einem
Lehrer-Schüler-System das Drohnenfliegen auszuprobieren, wobei die meisten
Besucher dann froh waren, nicht alle Steuerfunktionen ausführen zu müssen.
Was so leicht aussieht, hat seine Tücken.
Eine
schöne Tradition bei allen Messen, die wir mit dem MFSD bisher gemacht haben
ist der Teamabend, zu dem der Verband das gesamte Messepersonal einlädt.
Diesmal ging es zum Griechen und Angelika bestätigte, dass es toll
geschmeckt hatte.
Getreu dem Motto, nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb, bereiten sich
unsere Drohnenpilotinnen und -piloten auf weitere Vergleiche vor. Natürlich
werden wir auf der Intermodellbau in Dortmund und der Faszination
Modellbau in Friedrichshafen unsere Arena aufblasen, um den Dronesoccer-Sport in Schauwettbewerben
publik zu machen.
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Wir sind dabei in Hannover
Am Dienstag ging die Reise los, diesmal fast ein Heimspiel, denn der erste
internationale Drone-Soccer-Wettbewerb in Deutschland findet in Hannover zur
Freizeitmesse
ABF statt. Glücklicherweise hat die Bahn rechtzeitig
aufgehört zu streiken, so dass die Anreise unserer Mädchen und der beiden
Jungen planmäßig erfolgen konnte.
Zu dieser Messe zeigen wir auch erstmalig die "große Arena", die uns von der französischen Firma Aircaptif zur verfügung gestellt wurde und die stattliche 7m x 14m x 5m Rauminhalt hat.
In Hannover erwarten die beiden deutschen Teams Gäste aus den USA und aus der Türkei. Die Stimmung unter den jungen Leuten ist toll und alle haben schon gewonnen, denn sie waren dabei.
Gestern war das Regionalfernsehen bei den jungen Leuten und am Samstag erwarten sie SAT1.
Natürlich berichten auch hier bei uns große Tageszeitungen wie das Ebnater Gemeindeblatt über dieses Event.
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Auch das kann nicht schaden, die Aktivitäten bekannt zu machen. Auf jeden Fall ist die Aktion ein toller Erfolg für die Jugendgruppe der MfG Ostalb am Schubart Gymnasium und ein Beweis für die zielstrebige Arbeit von Angelika, die übrigens in Hannover die Wettbewerbsleitung inne hat. Wünschen wir ihr und dem Team viel Erfolg!

Berichte aus den Vorjahren findet Ihr auf der Berichtsseite.